Geld vermehren: Neun Wege zu mehr Geld

Von Lana Iliev – aktualisiert am 10.04.2024


In aller Kürze:

  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Geld zu vermehren: u.a. mit Spareinlagen, an der Börse oder durch den Kauf von Rohstoffen (z.B. Gold)
  • All diese Anlageformen unterscheiden sich durch die Rendite, die sie dem Anleger einbringen, und dem
    Risiko, das ihnen innewohnt. Generell gilt: Je mehr Rendite, desto mehr Risiko.
  • Der optimale Weg Geld zu vermehren ist ein ausgewogenes Portfolio, bei dem man zwar Risiken eingeht,
    diese aber auch absichert. Verteilen Sie ihr Geld auf mehrere Anlageklassen.

Geld vermehren – wer möchte das nicht? Lesen Sie hier, welche gängigen Tricks und Investmentformen es gibt und wie Sie
ihr Geld am besten nutzen, um es entweder risikoarm oder in kurzer Zeit zu vermehren.

Geld vermehren: 9 Möglichkeiten für den Vermögensaufbau

Sichern Sie Einlagen auf Sparkonten

Ob Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld: Spareinlagen sind einfach und sicher. Dafür bringt ein Sparkonto jedoch auch nur wenig Rendite, von der real noch
weniger übrig bleibt, rechnet man die Inflation mit ein. Manch ein Sparer kommt hier gar ins Minus anstatt sein Geld zu
vermehren.

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Kaufen Sie Anleihen

Schuldverschreibungen (Anleihen) versprechen Anlegern Zinsen.
Doch Vorsicht: Die Bonität des Schuldners ist hier ausschlaggebend. Sowohl Staatsanleihen als auch Unternehmensanleihen können zum
Totalverlust führen, ist es dem Emittenten nicht möglich seine Schulden zu tilgen. Rentenfonds und Anleihen-ETF bieten einen einfachen Weg der
Risikostreuung. Nachranganleihen hingegen bergen ein
höheres Risiko, belohnen Investoren jedoch auch mit attraktiven Renditen.

Investieren Sie in Aktien

Inhaber von Wertpapieren erhalten Gewinnbeteiligungen und vermehren ihr Geld durch Dividendenausschüttungen. Zudem
lassen sich die erworbenen Aktien an der Börse handeln und jederzeit verkaufen.

Aktien sind allerdings volatil, das heißt ihre Kurse schwanken. Aktionäre erwirtschaften bei steigenden Kursen nicht
selten satte Gewinne, bei sinkenden Kursen drohen jedoch ebenso hohe Verluste. Oft sind gewisse Branchenkenntnisse
unabdingbar, um die Kursentwicklung einzelner Aktien einschätzen zu können.

Streuen Sie Risiken mit Fonds

Statt einzelner Aktien können Sie auch Anteile an Aktienfonds erwerben. Ein Fondsmanager übernimmt dann den
Kauf und Handel mit den Wertpapieren für eine große Gruppe von Investoren. Diese profitieren zum einen von der Expertise
des Managers, zum anderen von der Risikostreuung – denn mit dem gesammelten Kapital können unterschiedliche Aktien
gekauft und ein durchdachtes Portfolio aufgebaut werden.

Fondsmanager berechnen jedoch oft horrende Gebühren, die die Rendite schmälern. Eine Alternative sind kostengünstige ETF: passiv gemanagte Fonds, die einen Index nachbilden.
So bildet ein DAX-ETF beispielsweise stets die Entwicklung der Wertpapiere der 40 größten deutschen Aktiengesellschaften
ab.

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Kaufen Sie Immobilien direkt

Die eigene Immobilie als Investment: Mieten generieren regelmäßige Einnahmen und nach ein paar Jahren kann das Objekt
gewinnsteigernd verkauft werden.

Doch so simpel funktioniert die Rendite einer
Immobilie
leider nicht. Denn auch beim Immobilienkauf ist Vorsicht geboten: Selbst der Sachwert einer Immobilie
birgt kostspielige Risiken, die dem Laien vielleicht nicht bekannt sind. Zudem kann das Platzen einer Immobilienblase die Wertsteigerung eines Objekts
zunichte machen. Darüber hinaus hat der Immobilienkauf als Wertanlage weitere Nachteile: es ist viel Eigenkapital
notwendig und es handelt sich hier meist um ein langfristiges Investment.

Investieren Sie in Immobilienfonds

Erwerben Anleger hingegen Anteile an Immobilienfonds, können Sie die Gefahren und
Nachteile des Immobilienkaufs umgehen und dennoch vom Immobilienmarkt profitieren. Sie können sich auf die Expertise
eines Fondsmanagers verlassen, benötigen weniger Startkapital und können kurzfristiger bzw. flexibler agieren.

Dabei gibt es offene Immobilienfonds, die sich
durch eine höhere Flexibilität und mehr Sicherheit auszeichnen, und geschlossene Immobilienfonds, die im
Gegenzug höhere Renditen abwerfen.

Wagen Sie sich an Derivate & Daytrading

Der Begriff Derivate steht für eine Vielzahl unterschiedlicher Finanzinstrumente, die hoch komplex sind und sich kaum
für Einsteiger eignen. Ob Zertifikate, Futures, Forex Trading (Devisenhandel), CFDs oder Hebelprodukte wie
Optionsscheine und Mini Futures: die satten Renditen winken hier lediglich den Profis, die wissen, was sie tun.

Derivate sind zudem Finanzinstrumente, die beim Daytrading genutzt werden. Daytrader agieren extrem kurzfristig
(innerhalb eines Tages) und hoch spekulativ. Auch das Daytrading sollte Sachkundigen überlassen werden, denn Anleger
verlieren (verspielen) hier nicht selten ihr Vermögen anstatt es zu vermehren.

Vergeben Sie Kredite mit Crowdlending

Ein weiterer Weg Geld zu vermehren, ist das Crowdlending. Dabei verleihen Anleger über
eine Internetplattform Geld an Privatpersonen oder Unternehmen. Je schlechter die Bonität des Kreditsuchenden, desto
höher fallen die Zinsen und damit die Rendite für den Kreditgeber aus.

Gerade bei einer schwachen Bonität sollten Anleger jedoch vorsichtig sein. Denn sind die Kreditnehmer nicht in der Lage
ihre Schulden zu tilgen, kann das den Totalverlust des investierten Kapitals bedeuten.

Sichern Sie sich mit Gold ab

Auch mit einer Investition in Gold lässt sich Geld vermehren. Das seltene Edelmetall ist ein Sachwert, der zwar
Wertschwankungen unterliegt, aber wohl nie völlig wertlos sein wird. Neben Gold lassen sich jedoch auch andere
Edelmetalle, wie Silber oder Platin, als auch Rohstoffe, wie Öl oder Diamanten, zur Geldanlage nutzen. Allerdings gibt
es hier keine regelmäßigen Ausschüttungen und Anleger müssen auch hier viel Geduld mitbringen.

Geld vermehren – ohne Risiko?

Risikoaverse Anleger neigen zu sicheren Geldanlagen wie Festgeld oder Tagesgeld. Gerade Anlagemöglichkeiten mit Einlagensicherung sind dabei besonders risikoarm. Doch je
geringer das Risiko, desto geringer fällt auch die Rendite aus.

Trotz Zinswende der EZB lässt
sich mit den Zinsen, die Anleger derzeit beispielsweise auf ein Tagesgeldkonto erhalten, oft nicht einmal die
Inflationsentwicklung ausgleichen.
Wer auf jegliches Risiko verzichtet, schafft es momentan also oft nicht sein Geld zu vermehren. Zu hohe Risiken
können wiederum zu Verlusten führen. Geld lässt sich vorzugsweise mit dem Aufbau eines ausgewogenen Portfolios
vermehren, das sowohl sichere als auch renditestarke Geldanlagen enthält und einen guten Mittelweg bietet.

Geld vermehren – in kurzer Zeit?

Kapitalanleger, die schnell Geld vermehren möchten, brauchen hohe Renditen. Denn natürlich wächst das Vermögen am
schnellsten, je größer die Rendite ausfällt. Besonders renditestarke Anlagemöglichkeiten finden sich dabei an der Börse
und immer häufiger auch im FinTech-Bereich.

Auch mit festverzinsten Geldanlagen lässt sich Geld schnell vermehren, vorausgesetzt die Zinsen sind hoch genug. Mit der
sogenannten 72er-Regel lässt sich dabei unter Berücksichtigung des Zinseszinseffekts ausrechnen, wie lange es braucht, um das
angelegte Kapital mit einem festen Zinssatz zu verdoppeln:


72


/


Zinssatz

= Anzahl der Jahre bis zur Verdopplung des angelegten Kapital

Online Geld vermehren

Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht Investoren eine Reihe neuartiger Investmentmöglichkeiten. Außerdem kann
inzwischen jederzeit und von überall daran gearbeitet werden, das eigene Geld zu vermehren.

Wege, online Geld zu vermehren, sind u.a. Crowdlending und Daytrading (siehe oben). Darüber hinaus
gibt es neue Bereiche wie Social Trading, Robo Advisor
und Kryptowährungen. Zudem entstehen laufend neue,
innovative Wege internetbasierte Kapitalanlagen zu ermöglichen. Sie möchten in nur wenigen Klicks gebührenfrei Geld anlegen? Dann ist die Plattform
BERGFÜRST vielleicht das Richtige für Sie.

Geld vermehren bei geringem Startkapital

Für Anleger, die lediglich über ein geringes Startkapital verfügen, lohnen sich Sparpläne. In einen Sparplan werden regelmäßig geringe Summen eingezahlt, die
umgehend angelegt werden. So lässt sich auch wenig Geld über die Jahre kontinuierlich vermehren.

Klassische Banksparpläne bringen aufgrund niedriger Zinsen lediglich sehr geringe
Renditen ein. Es lassen sich jedoch auch Aktien, Fonds und ETF besparen.

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