Sparplan

Sparplan oder Einmalanlage – was lohnt sich mehr?

Lana Iliev, 11.12.2018

Ein Sparplan ermöglicht Anlegern durch die Einzahlung kleiner Geldbeträge in regelmäßigen Intervallen langfristig ein Vermögen aufzubauen – auch ohne über ein großes Startkapital zu verfügen.

Oft werden die Beträge automatisch vom Girokonto abgebucht. So lässt sich auch das eigene Sparverhalten auf simple Weise disziplinieren. Das monatliche Sparen mittels Sparplan folgt dabei der Strategie “Pay Yourself First (bezahl dich selbst zuerst)” und hilft u.a. beim Vermögensaufbau oder der Altersvorsorge.

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1 Was spricht für einen Sparplan?

Sparpläne können genutzt werden, um ein konkretes Sparziel umzusetzen. So können sie angelegt werden, um sich auf die Ausbildungskosten der eigenen Kinder vorzubereiten, durch geplante Baufinanzierung den Traum vom Eigenheim zu realisieren oder die Altersvorsorge zu planen.

Gerade für die Altersvorsorge gelten Sparpläne als besonders geeignet, da sie flexibler sind als andere Altersvorsorgeprodukte. Denn der Sparer bestimmt selbst die Höhe des regelmäßig eingezahlten Betrags. Dabei muss dieser nicht einmal hoch sein. Ab einer Sparrate von 25 € können Sie bereits einen Sparplan einrichten.

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Sie bestimmen Ihren monatlichen Sparbetrag. Ihr Geld wird automatisch über die RelaxImmoVermögensanlage in Immobilien-Projekte auf BERGFÜRST investiert.

  1. Erwartete Rendite 5,4 % p. a.
  2. Laufzeit 6,5 Jahre
  3. Flexibler Sparbetrag ab 10 €

Gesetzlicher Hinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Weitere Informationen

2 Zu jedem Ziel der passende Sparplan

Wer einen Sparplan einrichten möchte hat die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Sparplänen. Zum einen bietet sich die Möglichkeit des risikoarmen Banksparplans. Demgegenüber stehen renditestarke Aktien-, Fonds- und ETF-Sparpläne. Auch in Immobilien kann mittels eines Sparplans investiert werden. Zudem kann mit einem Robo Advisor kann ein Sparplan umgesetzt werden.

Der Banksparplan

Bei einem Banksparplan wird ein Sparvertrag mit einer Bank geschlossen. In diesem wird vorab festgelegt, welcher Betrag in welchen Zeitabständen über einen fixen Zeitraum eingezahlt wird.
Die Spareinlagen werden von der Bank variabel, fest oder gestaffelt verzinst. Zudem erhalten Sparer bei manchen Banken eine Bonuszahlung am Ende der Laufzeit. Dabei profitieren Sparer meist von einer höheren Verzinsung als bei einem Tagesgeldkonto sowie vor allem bei langen Sparplan-Laufzeiten vom Zinseszins-Effekt.

Ein weiterer Vorteil von Banksparplänen ist, dass das eingezahlte Kapital durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € abgesichert ist. Das macht Banksparpläne besonders risikoarm.
Aufgrund des derzeitigen Niedrigzinsumfeldes werden Banksparpläne, ebenso wie andere Bankeinlagen, jedoch recht niedrig verzinst. Aus diesem Grund ergibt sich für Sparer oft keine attraktive Rendite. Aus den niedrigen Zinsen ergibt sich zudem eine weiteres Problem: Sollte das allgemeine Zinsniveau während der fest vereinbarten Laufzeit wieder ansteigen, könnte die fest vereinbarte Verzinsung unter den am Markt erzielbaren Zinsen liegen.

Klassische Banksparpläne eignen sich somit vor allem für konservative Sparer, denn sie versprechen ein hohes Maß an Sicherheit. Gleichzeitig sind sie jedoch auch renditeschwach.

Sonderformen des Sparplans sind staatlich geförderte Riester-Sparpläne und Riester-Fondssparpläne, die insbesondere für die Altersvorsorge genutzt werden. Eine weitere Sonderform ist der Bausparvertrag, der mit Bausparkassen geschlossen wird und für die Immobilienfinanzierung nach der Ansparphase gedacht ist.

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Aktien-, Fonds- und ETF-Sparpläne

Sowohl der Aktien-, Fonds- als auch ETF-Sparplan unterscheiden sich grundlegend von klassischen Banksparplänen, denn hier investieren Anleger auf dem Kapitalmarkt und können von Kurssteigerungen und Gewinnbeteiligungen profitieren. So lassen sich meist höhere Renditen erzielen. Gleichzeitig sind bei der Besparung von Aktien, Fonds und ETF jedoch auch die Risiken größer.

Der Aktiensparplan

Mit einem Aktiensparplan werden Einzelaktien bespart. Der Sparer entscheidet dabei selbst, welche Aktien er mit welchem monatlichen Betrag besparen möchte. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Aktien sparplanfähig sind und somit nur eine begrenzte Auswahl zum Geld anlegen besteht. Hier gibt es bei den Depotbanken eine sehr unterschiedlich umfangreiche Auswahl an sparplanfähigen Aktien.

Bei Aktiensparplänen kauft man nicht nach Stückzahl, sondern auf der Grundlage der zyklischen Sparrate. Möchten Sie also beispielsweise eine Aktie mit 25 € monatlich besparen und der Kurs der Aktie beträgt am Kauftag 50 €, dann erhalten Sie eine halbe Aktie und somit ein Bruchstück von 0,5. Beachten Sie auch die Gebühren, die bei einem Aktienkauf über einen Sparplan anfallen.

Gerade für Anfänger ist es wichtig zu wissen, dass bei der Geldanlage in Einzelaktien eine solide Risikostreuung erst ab einer gewissen monatlichen Sparrate zielführend betrieben werden kann. Meist empfiehlt es sich daher einen Blick auf bereits diversifizierte Produkte, konkret Fonds und ETF, zu werfen.

Der Fondssparplan

Mit einem Fondssparplan werden von den regelmäßig eingezahlten Beträgen Anteile an Investmentfonds erworben, die wiederum in Aktien oder Anleihen investieren. Anleger profitieren dabei von der Risikostreuung innerhalb des Fonds sowie von den Fachkenntnissen des Fondsmanagers. Es sind jedoch längst nicht alle Fonds sparplanfähig. Zudem haben Fonds laufende Verwaltungsgebühren, welche die Rendite schmälern. Daher sind passiv gemanagte Indexfonds, sogenannte ETF, meist sinnvoller.

Der ETF-Sparplan

Bei einem ETF-Sparplan werden von den regelmäßigen Sparbeträgen Anteile an Exchange Traded Funds (ETF) erworben. Dabei handelt es sich streng genommen ebenfalls um Investmentfonds. ETFs werden jedoch passiv gemanagt und bilden einen fest definierten Index (z.B. den DAX) ab. Dabei kann zwischen unterschiedlichen Indizes mit variierenden Ausrichtungen gewählt werden und so ebenfalls in Aktien oder Anleihen investiert werden.

Das Maß der Risikostreuung ist dabei von dem gewählten Index abhängig. Der MSCI World investiert beispielsweise weltweit in Aktien und ermöglicht so eine recht breite Streuung der Risiken über unterschiedliche Märkte.

Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosten Effekt)

Sowohl Aktiensparpläne, Fondssparpläne, als auch ETF-Sparpläne bieten einen besonderen Vorteil gegenüber der einmaligen Geldanlage. Denn wer in wiederkehrenden Intervallen immer wieder die gleiche Summe in Aktien, Fonds oder ETFs investiert, muss sich keine Gedanken über das optimale Timing machen. Kommt es zu einem Börsentief, werden automatisch mehr Anteile gekauft (da diese ja vorübergehend günstiger sind), bei einem Börsenhoch sind es zwangsläufig weniger.

Sparpläne führen in diesem Fall dazu, dass Anleger weniger versucht sind übermäßig emotional auf Börsenschwankungen zu reagieren. Der Effekt zahlt sich jedoch lediglich aus, wenn Sparpläne über einen längeren Zeitraum geführt werden und nicht angesichts eines Börsentiefs aufgekündigt werden. Insgesamt kauft man durch die Nutzung des Cost-Average-Effekts den Durchschnittskurs ein und zahlt somit in der Gesamtheit weder zu viel noch zu wenig.

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Einer der wesentlichsten Vorteile von ETFs ist, dass die laufenden Kosten in der Regel deutlich geringer als bei Fonds sind. Zudem folgen ETFs der Marktentwicklung und versuchen nicht den Markt zu schlagen. ETF Anleger verfolgen den Grundsatz, lieber mit dem Markt gehen und Durchschnittsrenditen zu erzielen, statt bei dem Versuch den Markt zu schlagen schlechter als der Markt zu sein.

Thesaurierend vs. ausschüttend

Anlegern steht es frei zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds oder ETFs zu wählen. Bei einem ausschüttenden Fonds oder ETF erhalten Sie die gezahlten Dividenden unmittelbar, thesaurierend bedeutet hingegen, dass die Gewinne automatisch reinvestiert werden. Fonds- und ETF-Sparpläne mit Thesaurierung eignen sich somit besonders gut bei einem langfristigen Anlagehorizont.

Der RelaxSparplan auf BERGFÜRST

Mit dem RelaxSparplan auf BERGFÜRST können Sie zudem auch Immobilien-Crowdinvestments besparen. Dabei schließt sich eine große Gruppe von Kleinanlegern zusammen und stellt gemeinsam Mezzanine-Kapital für ein Immobilienprojekt bereit. Selbst wenn Einzelne lediglich kleine Summen investieren, kommen aufgrund der großen Anzahl der Investoren schnell erhebliche Summen zusammen.

Mit dem RelaxSparplan investieren Anleger monatlich automatisch eine Sparrate in Crowdinvesting Projekte von BERGFÜRST. Dabei kann bereits ab 10 € im Monat gespart werden und der Betrag lässt sich flexibel variieren. Die Erträge werden automatisch thesauriert und die zu erwartende Rendite der RelaxSparplan-Investoren liegt bis zum Laufzeitende bei 5,3 % p.a.

Robo Advisor

Eine weitere Sparplanoption bieten Robo Advisor. Dabei handelt es sich um Systeme, die ausgehend von Algorithmen Portfolios erstellen und den persönlichen Finanzberater ersetzen. Auch hier lässt sich das mathematisch errechnete Portfolio nach und nach mit einem Sparplan aufbauen. Robo Advisor bescheren Anlegern nicht selten attraktive Renditen. Dennoch ist Vorsicht geboten: im Gegensatz zu menschlichen Anlageberatern haften die Algorithmen nicht für ihre Portfoliotipps.

3 Welche Kosten gibt es bei den einzelnen Sparplänen?

Der RelaxSparplan auf BERGFÜRST ist ebenso wie Banksparpläne kostenlos, denn für Anleger fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

Um Aktien-, Fonds- oder ETFs zu besparen, müssen Sie eventuell mit Kosten für die Führung eines Wertpapierdepots rechnen. Es gibt hier jedoch sehr kostengünstige oder gar kostenlose Angebote. Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf den Ordergebühren liegen. In der Regel fällt bei jedem Kauf an der Börse eine Gebühr an. Diese ist bei Direktbanken jedoch meist nicht sehr hoch. Sie sollten diese Kosten aber bei der Bestimmung Ihrer Sparrate mit berücksichtigen. Neben den Depot- und Ordergebühren werden auch innerhalb der Fonds und ETFs Verwaltungs- oder Managementkosten fällig.

Auch beim Robo Advisor sollten Anleger die Kosten genau im Blick behalten: gerade bei geringen Anlagekosten werden hier oft Gebühren erhoben.

4 Welcher Sparplan ist der richtige für Sie?

Welcher Sparplan der Richtige ist, hängt vor allem von der individuellen Risikoneigung sowie dem persönlichen Anlagehorizont ab. Diese können je nach Lebensphase variieren. Wer beispielsweise seine Altersvorsorge plant und wenig Risiko eingehen möchte, der ist vermutlich mit einem Banksparplan zufrieden. Wer hingegen länger auf das eingezahlte Geld verzichten kann und eine attraktive Rendite anstrebt, für den bietet sich der RelaxSparplan von BERGFÜRST oder ein ETF-Sparplan an. Auch eine Kombination aus verschiedenen Sparplänen ist denkbar. Der von Ihnen gewählte Sparplan sollte unbedingt in ihr Portfolio und zu Ihrer persönlichen Anlagestrategie passen.

Die Sparpläne auf einen Blick:

RelaxSparplan auf BERGFÜRST Banksparplan Aktiensparplan ETF-Sparplan Fondssparplan Robo Advisor
Mindestwert Sparrate ab 10 € ab 25 € ab 25 € ab 25 € ab 50 € ab 50 €
Sparintervall monatlich meist monatlich meist monatlich meist monatlich meist monatlich meist monatlich
Raten flexibel änderbar ja manche Anbieter ja ja ja ja
Raten jederzeit aussetzbar ja manche Anbieter ja ja ja ja
Maximale Laufzeiten 6,5 Jahre * 25 Jahre unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Flexibel kündbar nein manche Anbieter ja ja ja ja
Chancen-Risiken-Profil mittel gering hoch hoch hoch hoch
Feste Verzinsung 4 % p.a. zzgl. Gewinnbeteiligung 0,08 % – 1,24 % p.a. ** nein nein nein nein
Einlagensicherung nein ja nein nein nein nein
Gebühren nein
nein Ordergebühren & ggf. Depotkosten Fondskosten & ggf. Depotkosten Fondskosten & ggf. Depotkosten ggf. Gebühren

* Die geplante Laufzeit von bis zu 6,5 Jahren ist nicht garantiert und kann länger ausfallen.

** Stand: Dezember 2018

5 Sparplan oder Einmalanlage – was lohnt sich mehr?

Ob die Vorteile eines Sparplans überwiegen oder ob eine einmalige Großinvestition sinnvoller ist, lässt sich nicht ohne weiteres sagen. Zunächst besteht für viele Anleger gar nicht erst die Möglichkeit eine Großinvestition zu tätigen, da das nötige Kapital nicht vorhanden ist.

Einen Banksparplan abschließen, scheint aufgrund der niedrigen Zinsen derzeit wenig sinnvoll. Hier empfiehlt sich momentan eher eine Einmaleinlage auf ein Tagesgeldkonto. Auf diese Weise ist das Geld jederzeit verfügbar und kann eventuell später in einen Banksparplan oder anderweitig investiert werden, wenn das Zinsniveau attraktiver scheint. Allerdings gibt es auch beim Tagesgeld momentan nur wenig Zinsen.

Für Anleger, die keine Börsenprofis sind und sich nicht umfassend um ihre Geldanlage kümmern können oder wollen, lohnen sich langfristige Fonds- und ETF-Sparpläne eher als eine Einzelinvestition. Denn während man bei dem Sparplan den Durchschnittskosteneffekt nutzt, kann man bei einer einmaligen Investition zu einem ungünstigen Zeitpunkt teuer einkaufen.

Doch auch bei der Nutzung von Sparplänen sollten Anleger eine ausreichende Risikostreuung berücksichtigen und ihr Portfolio diversifizieren. So lässt sich mit dem RelaxSparplan von BERGFÜRST auch ohne viel Startkapital in die Anlageklasse Immobilien investieren und von Crowdinvesting-Projekten profitieren.

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