Passives Einkommen

5 Möglichkeiten, ein passives Einkommen aufzubauen

Valeria Nickel, 05.12.2018

Es klingt wie ein Traum: Geld verdienen ohne zu arbeiten. Dies soll dank passivem Einkommen möglich sein. So werden Einkommensströme bezeichnet, die regelmäßig auf dem Konto eingehen – selbst wenn man nichts dafür tut.

Passives Einkommen: Eine Definition

Passives Einkommen, auch Residualeinkommen genannt, ist der Traum von der finanziellen Freiheit. Es bedeutet einmal etwas aufzubauen, das über einen längeren Zeitraum einen kontinuierlichen Einkommensstrom produziert.

Passives Einkommen definiert sich durch 3 Kriterien:

1 | Unabhängigkeit vom Arbeitseinsatz

Beim aktiven Einkommen tauscht man Zeitinvestition gegen Geld. Wer es schafft, einen passiven Geldfluss aufzubauen, erhält diesen unabhängig von seinem Zeitaufwand.

2 | Skalierbarkeit

Um passives Einkommen zu generieren, muss man ein Geschäftsmodell wählen, das skalierbar ist. Das bedeutet, dass man den Umsatz steigern kann, ohne kontinuierlich in Produktion, Infrastruktur und Fixkosten investieren zu müssen. Geschäftsmodelle mit einer hohen Skalierbarkeit sind beispielsweise oft sehr stark automatisiert.

3 | Unsicherheit

Ein Arbeitnehmer kann sich sicher sein, am Ende des Tages für seine investierte Zeit einen Lohn zu erhalten. Jemand, der passives Einkommen erhalten möchte, muss zunächst in Vorleistung gehen ohne eine Sicherheit, dass er am Ende auch wirklich Geld verdient.

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Möglichkeiten für einen passiven Cashflow gibt es viele

An Vorschlägen, wie man finanzielle Freiheit erreichen kann, mangelt es nicht. Gerade durch die fortschreitende Digitalisierung sind eine Reihe neuer Einkommensmöglichkeiten entstanden:

Einkommensquelle Kurze Erläuterung
Digitale Güter Ob Buch oder E-Book, Infoprodukte, Musik, Stockfotos, Apps oder Online-Kurse – wer bestimmte Talente hat oder sich in einem Themenbereich sehr gut auskennt, der kann ein (digitales) Gut produzieren und es verkaufen. Einmal erstellt, lässt sich damit immer wieder ein Geldfluss generieren, wenn neue Käufer hinzukommen. Allerdings ist der Wettbewerb hoch.
Nischenseiten, Blogs & Affiliate Marketing Nischenseiten sind spezielle kleine Webseiten, auf denen Werbung geschaltet wird. Die Idee von passivem Einkommen durch eine eigene Nischenseite ist es, diese in den Suchmaschinen möglichst weit vorne zu platzieren und dann durch Werbung auf der Seite Geld zu bekommen. Dies geschieht auch durch Affiliate- oder auch Empfehlungsmarketing, wobei man für beworbene Produkte oder Dienstleistungen auf der Seite eine Provision erhält.
Dropshipping Beim Dropshipping wird ein Onlineshop eröffnet, auf dem die Produkte anderer Hersteller verkauft werden. Die Verkaufsprozesse werden dabei so weit automatisiert, dass der Onlineshop langfristig autark funktioniert. Um den Versand kümmert sich der Hersteller persönlich.
Amazon FBA Durch Amazon FBA kann jeder Produkte über den Onlineshop Amazon vertreiben und damit Geld verdienen.
Influencer Influencer haben Social-Media-Profile (zum Beispiel bei YouTube oder Instagram) mit besonders vielen Followern. Unternehmen und Werbetreibende bezahlen sie dafür über ihren Kanal für Produkte zu werben.
Kryptowährungen Kryptowährungen sind digitale Zahlungsmittel mit denen sich online Geld verdienen lässt. Mehr über Kryptowährungen können Sie hier lesen: Kryptowährungen
Verleih von Besitztümern Über Online-Plattformen lassen sich beispielsweise privater Wohnraum (Airbnb) oder Autos (Drivy) für Geld vermieten.
Cashback Mit Cashback-Programmen erhalten Sie Rückzahlungen, wenn Sie online mit ihrer Kreditkarte einkaufen.

Nicht für jeden führen diese Wege zum passiven Einkommen

Der Traum vom passiven Einkommen kann trügerisch sein. Denn die hier genannten Verdienstmöglichkeiten erfordern Arbeit und Kenntnisse wie beispielsweise Webprogrammierung. Nehmen wir das Beispiel vom Buchautor für E-Books: Um ein erfolgreiches Buch zu schreiben, muss man meist Jahre oder zumindest Monate an Arbeitszeit investieren. Selbst dann können nur wenige Menschen von den Einnahmen nach der Veröffentlichung leben. Man muss besondere Kenntnisse und Fertigkeiten mitbringen, um Erfolg zu haben.

Das nächste Problem lässt nicht lange auf sich warten: Ein Buch verkauft sich nicht ewig. Autoren müssen immer wieder neue Werke herausbringen. Das bedeutet, dass sie spätestens nach wenigen Jahren wieder Arbeitszeit investieren müssen. Ein „passives Einkommen” generiert man hier also – wenn überhaupt! – nur über eine kurze Dauer hinweg.

Auch für Affiliates gibt es nicht mehr so viele Lücken wie vor einigen Jahren, denn die Konkurrenz ist viel größer und der Google-Algorithmus komplexer geworden. Zudem sind nun auch viele Unternehmen professionell aufgestellt.

Geld verdienen geht nicht „leicht, schnell und ohne Aufwand”. Tatsächliche finanzielle Freiheit durch Schreiben, Affiliate-Marketing, Bloggen oder ähnliches zu erlangen, erfordert viel Arbeit, Zeit und Nerven. Zudem muss die gewählte Verdienstart auch zum individuellen Lebensstil und der eigenen Persönlichkeit passen. Diese Wege zum passiven Einkommen passen also nicht zu jedem.

5 Möglichkeiten ein passives Einkommen aufzubauen

Ein alternativer Weg zum passiven Einkommen sind Investments: Durch den Einsatz von Geld statt Arbeitskraft kann man tatsächlich passives Einkommen generieren. Die richtige Kapitalanlage zu finden, ist anfangs zeitaufwendig. Doch steht das Portfolio einmal, kann langfristig ein passives Portfolio-Einkommen generiert werden. Folgende 5 Investitionsmöglichkeiten bieten sich an, um ein Portfolio-Einkommen aufzubauen:

Einkommensquelle Kurze Erläuterung
Von Mieteinnahmen profitieren

Nicht nur in finanziell unsicheren Phasen sind Sachwerte wie Immobilien ein populäres Investment. Denn sie stellen einen echten Vermögenswert, „etwas zum Anfassen”, dar – unabhängig davon, ob sich der Wert im Laufe der Zeit nach oben oder unten entwickelt. Außerdem lässt sich durch regelmäßige Mieteinnahmen ein passives Einkommen aufbauen.

Wer in einem regionalen Immobilienmarkt mit Steigerungspotenzial investiert, kann zudem durch den Wiederverkauf einer einzigen Wohnung einen Betrag einnehmen, für den andere ein ganzes Jahr arbeiten.

Auf der anderen Seite fressen Verwaltungs- und Instandhaltungskosten den Gewinn der Immobilie schnell auf. Es reicht nicht, einfach irgendeine Wohnung zu kaufen und zwei Jahre zu warten, um diese dann mit Gewinn weiterzuverkaufen – diese Art von Renditeobjekten bedeuten Arbeit.

Zinsen aus Immobilieninvestitionen erhalten

Eine weitere Möglichkeit, in Immobilien zu investieren, bieten Immobilienfonds und Immobilien-Crowdinvesting. Durch Renditen und Zinszahlungen lässt sich so ebenfalls ein passiver Einkommensstrom aufbauen.

Beim Crowdinvesting schließen sich Kleinanleger über eine Internetplattform zusammen und bringen gemeinsam größere Beträge auf, mit denen man in Anlageklassen mit hoher Rendite investieren kann, die bisher nur professionellen Großinvestoren vorbehalten waren.

Hier profitiert man von der Wertbeständigkeit einer Immobilie als Vermögenswert, muss sich im Nachgang der Investition aber nicht um die Verwaltung kümmern und erhält feste, hohe Zinsen. Bei BERGFÜRST liegt die Verzinsung beispielsweise zwischen 5,0 % und 7,0 %.

Mit Aktien Dividenden einstreichen

Auf der Suche nach neuen Einkommensquellen in Zeiten der Niedrigzinspolitik rücken Aktien und Anleihen immer mehr in den Fokus der Anleger. Unternehmen, die Aktien und Anleihen ausgeben, schütten ihre Gewinne als Dividende regelmäßig an die Anleger aus.

Wer sogenannte „Dividenden Aristokraten”, also Aktien von besonders erfolgreichen Unternehmen mit steigenden Gewinnen, in seinem Depot hält, kann dabei mit hohen, stetig wachsenden Einkommensströmen rechnen.

Auch börsengehandelte Indexfonds – Exchange Traded Funds (ETFs) genannt – bieten eine flexible und kostengünstige Art, solche Titel in sein Depot aufzunehmen.

Zinsen mit Anleihenkäufen erhalten Halter von Staats- oder Unternehmensanleihen erhalten regelmäßig Zinszahlungen. Mit Anleihen ETFs und Rentenfonds lassen sich einfach Risiken streuen.
Geld verleihen & Zinsen erhalten wie eine Bank Die „Peer-to-Peer-Kredite”, also Kredite, die von Privatperson zu Privatperson vergeben werden, werden neuerdings immer beliebter. Es gibt verschiedenste Crowdlending-Plattformen im Internet, auf denen Kreditnehmer und Kreditgeber einfach zueinander finden können. So kann man selbst Geld verleihen, Zinsen dafür erhalten und so mit Privatkrediten Einkommen generieren.

Tipps zum Aufbau eines passiven Einkommens

Möchten Sie ein passives Einkommen aufbauen, indem Sie Kapital investieren und dieses über die Jahre vermehren, sollten Sie folgende Tipps beachten:

Gehen Sie stets strategisch vor

Um ein Portfolio aufzubauen, benötigen Sie eine durchdachte Strategie, die Ihren persönlichen Präferenzen und Ihrer individuellen Lebenssituation entspricht. Wie Sie eine solche Strategie finden und entwerfen, können Sie hier nachlesen: Geld anlegen.

Tilgen Sie zunächst vorhandene Schulden

Bevor Sie beginnen zu investieren und ein passives Einkommen aufzubauen, empfiehlt es sich vorhandene Schulden zu Tilgen. Die Zinsen, die Sie für einen Kredit zahlen, sind meist höher als jene, die sie durch Ihre Investitionen erhalten.

Nutzen Sie Sparpläne, um auch bei geringem Startkapital ein passives Einkommen aufzubauen

Wenn Sie über wenig Startkapital verfügen, legen Sie einen Sparplan an. So zahlen Sie monatlich einen geringen Betrag in Ihr Investment ein und über die Jahre wächst Ihr Kapital.

Dabei können Sie zwischen verschiedenen Sparplänen wählen: Es gibt klassische Banksparpläne, Aktien-, Fonds- und ETF-Sparpläne an der Börse oder aber Sie entscheiden sich für den RelaxSparplan von BERGFÜRST, mit dem Sie in Immobilien-Crowdinvesting investieren können.

Vergrößern Sie ihr passives Einkommen durch hohe Renditen

Wer genug Geld besitzt, kann durch sein Investment so hohe Zinsen erhalten, dass er davon leben kann. Abgesehen von einer jährlichen Überprüfung und Anpassung des Depots muss der Anleger nichts weiter dafür tun, um Geld zu verdienen.

Aufgrund der derzeitigen Niedrigzinspolitik der EZB gestaltet sich ein Vermögensaufbau in dieser Größenordnung jedoch sehr schwierig. Für gute Renditen braucht man ein enormes Startkapital.

Andererseits kann man sein vorhandenes Vermögen durch das Investment in spezielle Anlageklassen mit einer hohen Rendite schneller vermehren. Dabei sollte man auf eine gute Risikostreuung achten, denn höhere Renditen bedeuten ein höheres Risiko.

Zu den renditereichen Anlageklassen gehört beispielsweise das Immobilien-Crowdinvesting. Hier lassen sich Zinsen zwischen 5,0 % und 7,0 % erwirtschaften. Um diese regelmäßig zu erhalten, ist im Nachgang der Investition kein Arbeitseinsatz mehr erforderlich. Somit kann man Portfolio-Einkommen bzw. eine Geldanlage tatsächlich als passives Einkommen bezeichnen. Probieren auch Sie es aus und informieren Sie sich über aktuelle Investitionsmöglichkeiten.

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