Finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit – Wie entfliehe ich dem Hamsterrad?

Johanna Bandow, 16.11.2018

Finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit – diese schillernden Begriffe bedeuten für jeden Menschen etwas anderes. Manche fühlen sich mit einer minimalistischen Lebensweise wohl, andere brauchen schnelle Sportwagen und pompöse Immobilien, um sich „finanziell frei“ zu fühlen. Das Grundkonzept finanzieller Freiheit ist jedoch immer dasselbe: Jeder, der finanzielle Freiheit anstrebt, muss seine Finanzen und die damit verbundenen Risiken selbst in die Hand nehmen und entscheiden, wie er sich unabhängig von Institutionen, dem Staat und Unternehmen eigene Einkommensquellen aufbauen kann.

Bisher folgen nur wenige Privatpersonen einer Strategie, die sie langsam zur finanziellen Freiheit führt. Die meisten Menschen geben das aus, was sie verdienen, und schaffen so keinerlei Spielräume für wachsende passive Einkommensströme. Ein jahrzehntelang bescheidener Lebensstil, der sich im Endeffekt vielleicht nicht rentiert, ist für viele ebenfalls nicht unbedingt erstrebenswert. Doch was kann man tun, um finanziell frei zu werden ohne dabei den Konsum stark zu beschränken?

Freiheit vs. Unabhängigkeit

Finanzielle Freiheit ist etwas anderes als finanzielle Unabhängigkeit.

  • Finanziell frei: Kein Budget und daher uneingeschränkter Konsum

  • Finanziell unabhängig: Bestimmtes Budget begrenzt den Konsum

Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, dem „Hamsterrad“ zu entfliehen und sich seine finanzielle Freiheit aufzubauen. Dabei sind 3 Komponenten maßgeblich:

  1. Grundlage ist das Geld verdienen
  2. Ein Teil des Verdienten muss daraufhin gespart werden
  3. Gespartes Geld muss dann gewinnbringend investiert werden

Ziel ist es, von passiven Geldströmen aus Investments leben zu können. Hat man das geschafft, steht einem die Welt offen. Man kann zum Beispiel die Welt erkunden, seinen Hobbies nachgehen oder natürlich weiter seine berufliche Tätigkeit ausüben. Letzteres natürlich, ohne sich zur Arbeit zu quälen, sondern mit Spaß an der Arbeit und der Freiheit zu gehen, wenn es einem nicht mehr passt.

Sie fragen, wie das genau geht? Lesen Sie einfach weiter!

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1 | Geld verdienen

Die Flucht aus dem „finanziellen Hamsterrad“ beginnt grundsätzlich damit, dass man Geld generiert. Aktive Arbeit spielt dabei meistens eine große Rolle – jedoch muss man hierbei täglich Zeit investieren und vor allem, wenn man dabei als Arbeitnehmer tätig ist, geht das mit einem teils enorm eingeschränkten Handlungsspielraum einher. Außerdem benötigt man beständige Einnahmequellen, als Angestellter unterliegt man aber dem Risiko einer Kündigung. Da Angestellte nur einen eingeschränkten Handlungsspielraum haben, bezeichnet man besonders das Angestelltenverhältnis als „unfrei“.

Ein Weg aus diesem „finanziellen Hamsterrad“ ist das passive Einkommen. Passives Einkommen beschreibt Geldflüsse, die nicht aus aktiver Arbeit erwirtschaftet, sondern unabhängig von der eigenen Zeitinvestition eingenommen werden. Solche Geldflüsse können beispielsweise aufgebaut werden, indem man ein Buch veröffentlicht und durch die Verkäufe stetig Geld einnimmt. Häufig wird in diesem Kontext auch das „Affiliate Marketing“ genannt. Dabei betreibt man einen Blog oder eine Website, schaltet dann Werbung und generiert durch die Vermittlung von Webseitenbesuchern an Unternehmen Einnahmen (Provision). Es gibt insgesamt immer mehr Möglichkeiten, durch Videos oder Blogs, aber auch als Freelancer durch das Internet Geld zu verdienen. Problematisch ist dabei, dass auch diese Online-Jobs viel und regelmäßig Zeit erfordern.

Eine andere und vermutlich bessere Art von passivem Einkommen ist das Portfolio-Einkommen. Durch Investitionen, beispielsweise in Immobilien, Indexfonds oder Aktien, kann ein Vermögen aufgebaut werden. In der immer weiter digitalisierten Welt passen auch die verschiedenen Finanzdienstleister stetig die Angebote für Privatanleger an. Es gibt heute zahlreiche Möglichkeiten, sein Geld online anzulegen. Dabei werden selbstbestimmte Anlagemethoden immer populärer. Der Investor kann sich online informieren und nach eigener Abwägung unterschiedliche passive Geldströme, also positive Cashflows, beispielsweise aus Zinsen, generieren.

Möglichkeiten für passives Einkommen:

Dass man nie wieder arbeiten muss, weil das passive Einkommen die aktive Arbeit für immer ersetzt, ist besonders anfänglich unrealistisch und hört sich nach absurder Internetwerbung an – aber bei strategischer Investition und steigenden Investitionssummen ist es möglich, die eigene finanzielle Freiheit durch passives Einkommen zu erreichen. Es macht also durchaus Sinn, sich mit passiven Einnahmequellen zu beschäftigen, denn die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten, passives Einkommen zu generieren, bieten jedem Investor den ersten Schritt zur finanziellen Freiheit.

2 | Geld sparen

Im zweiten Schritt hin zur finanziellen Freiheit muss man einen Teil des verdienten Geldes sparen. Dazu ist es ratsam, sich mit seinen Ausgaben auseinanderzusetzen und zwischen notwendigen Ausgaben und Konsumausgaben zu unterscheiden. Wer Einsparungen bei den Ausgaben vornimmt, kann mehr in seine Einkommensströme investieren und so schneller bessere Ergebnisse erzielen. Zudem sollte man sich über seine gesamten Vermögenswerte im Klaren sein. Vermögenswerte sind – grob erklärt – alle Besitztümer, die einen positiven Cashflow erzielen oder zumindest keinen negativen Cashflow erzeugen.

Folgende Fragen sollte man sich in diesem Zusammenhang stellen:

Welche Vermögenswerte sind vorhanden? Generieren diese Vermögenswerte einen positiven Cashflow? Wenn ja: lässt sich dieser steigern? Welches Geld ist nicht fest eingeplant? Was kann ich sparen, um es in Vermögenswerte zu investieren? Welche (großen) Ausgaben stehen in naher Zukunft an? Wie hoch sollte mein Puffer für Unerwartetes sein? Wo können einfach Kosten eingespart werden, ohne die Lebensqualität zu verschlechtern? …

Geld sparen heißt auch, sich von Gegenständen zu lösen, die einen im finanziellen Hamsterrad festhalten. Besonders das Leasen von Autos, Hauskredite für die eigengenutzte Immobilie oder andere Konsumgeschäfte können die finanzielle Freiheit massiv einschränken. So sollte immer genau abgewogen werden, ob der individuelle Nutzen die Einschränkungen auch rechtfertigt.

Tipp der Redaktion

„Extras“, also Luxusausgaben, sollten für einige Zeit weggelassen werden, um möglichst viel in Investitionen zu stecken.

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, an welchen Enden gespart wird, und es sollte auch nicht übertrieben werden. Dennoch kann eine Phase der Selbstdisziplin und des Minimalismus die Lebensqualität durch den erlangten passiven Geldfluss anschließend massiv erhöhen.

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3 | Geld investieren

Nachdem man die eigenen finanziellen Möglichkeiten festgestellt hat und Geld sparen konnte, ist es wichtig, zu investieren. Dazu sollte man sich über die Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Investitionen informieren. Zinsen auf Geldeinlagen oder Dividenden, die durch den Einsatz von Geld generiert werden, tragen teils erheblich zur finanziellen Freiheit bei. Wie bereits etwas weiter oben dargestellt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein passives Einkommen zu generieren. Dazu ist heutzutage kein Bankbesuch mehr notwendig. Heutzutage investieren Privatanleger über das Internet in Aktien, Fonds, ETFs oder in Immobilienprojekte mittels Crowdinvesting. Die Möglichkeiten, frei und unbeeinflusst Anlageentscheidungen zu treffen, haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten massiv erhöht.

Darüber hinaus gibt es weniger klassische Investitionsmöglichkeiten. Sie beziehen sich zum Beispiel auf die Aus- und Weiterbildung zur Steigerung des persönlichen „Human Kapital“. Investitionen in diesen Bereichen können wertvoll für die Zukunft sein und im Hinblick auf die finanzielle Unabhängigkeit einen wertvollen Beitrag leisten. Ohne finanzielle Bildung wird der Weg zur finanziellen Freiheit ein Irrlauf mit ungewissem Ausgang. Andersherum muss man aber auch kein Finanzprofi sein, um seine finanziellen Ziele nachhaltig zu erreichen.

Ebenso ist auch die eigene Gesundheit ein Faktor, der selten bedacht wird. Mentale Gesundheit beeinflusst nachgewiesen die physische Gesundheit und fördert die effektive Arbeitskraft. So ist es einleuchtend, dass langfristige finanzielle Freiheit ohne physische und psychische Gesundheit nicht oder nur schwer zu erreichen ist. Um gesundheitlich fit zu bleiben, müssen keine großen Beträge investiert werden. Wichtig ist, eine regelmäßige körperliche Aktivität in den Tagesablauf einzubauen: Spaziergänge oder Joggen an der frischen Luft, mit dem Rad zur Arbeit fahren oder eine Runde morgendliches Yoga können dazu beitragen, Körper und Geist auf Trab zu halten. Einen großen Anteil hat in diesem Zusammenhang auch die Ernährung. Kleine Schritte können können zu einer beständigen Veränderung führen. Man muss nur beginnen!

Finanzielle Freiheit – ein Fazit

Insgesamt sollte man als Erstes überlegen, was finanzielle Freiheit für das eigene Leben bedeutet und wie wichtig diese einem ist. Zudem ist es wichtig, sich klare Ziele zu setzen, damit man weiß wohin die Reise gehen soll.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich nach und nach aus dem finanziellen Hamsterrad zu befreien und weitere Standbeine, neben aktiver täglicher Arbeit, zu etablieren. Gute Planung und realistische Ziele sind Grundvoraus­setzungen, um sich eines Tages finanziell frei zu fühlen und risikoreiche Abhängigkeits­verhältnisse zu beenden.

Tipp der Redaktion

Fangen Sie noch heute an und setzen Sie sich Ziele!

Finanzielle Freiheit ist erstrebenswert, da durch sie ein sicheres und komfortables Lebensgefühl gewonnen werden kann. Stellen Sie sich vor Sie müssten nicht mehr für Geld arbeiten. Es ist die Freiheit, zu tun was man möchte, ganz ohne Angst vor den Konsequenzen, welche die finanzielle Freiheit so erstrebenswert macht.

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