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Investieren Beteiligungen handeln BERGFÜRST Investitionsmöglichkeiten

Beliebteste Fragen

Warum BERGFÜRST?

BERGFÜRST ermöglicht es Investoren, sich bereits ab EUR 10 an Projekten zu beteiligen. Damit können selbstbestimmte Investoren in Anlageklassen investieren, die bis vor kurzem ausschließlich institutionellen Investoren zugänglich waren. Mit einem professionellen Überprüfungsprozess, einer hohen Transparenz und einem erfahrenen Team bereitet BERGFÜRST mit Hilfe des Emittenten Informationen auf, die im Angebotszeitraum der Emission den Investoren zur Verfügung gestellt werden und eine gute Entscheidungsgrundlage bieten. Zudem bietet BERGFÜRST als einzige Plattform die Möglichkeit, die Beteiligungen der einzelnen Projekte nach dem Angebotszeitraum auf BERGFÜRST zu handeln, also zu verkaufen und zu kaufen.

Wer kann Emittent werden?

Prinzipiell kann jeder Bestandshalter, Projektentwickler oder Bauträger Emittent auf BERGFÜRST werden. Da wir sehr viel Wert auf Erfahrung legen, richtet sich unser Angebot ausschließlich an Immobiliengesellschaften. Der benötigte Mezzanine-Bedarf sollte dabei zwischen mind. EUR 500.000 und max. EUR 2.500.000 liegen. Kontaktieren Sie bei Interesse gerne unser Corporate Finance Team.

Investieren


Emissions-Phase: Hier können Sie ein Angebot zeichnen. Ist das Finanzierungsvolumen erreicht, wird die Emission geschlossen. Der Emittent erhält das (Crowd-)Geld und setzt es, wie im Exposé und den anderen begleitenden Dokumenten ausgewiesen, ein.


Laufzeit/Handels-Phase: Etwa 14 Tage später nach Ende der Emission, kann das Darlehen gehandelt werden. Das heißt, die Anleger können Ihr Investment auf unserem Handelsplatz zum Verkauf anbieten, zu einem Preis den sie selbst kalkuliert haben. Diese Transaktionen laufen allein zwischen den Investoren ab - BERGFÜRST stellt hier lediglich die Infrastruktur zur Verfügung und führt das Anlegerregister. Wir erheben je erfolgreich abgeschlossenem Kauf eine Kaufgebühr sowie je erfolgreich abgeschlossenen (Teil-)Verkauf eine einmalige Inseratsgebühr in Höhe von jeweils EUR 10.


Auf der Website von BERGFÜRST können alle aktuellen Projekte eingesehen werden. Zu jedem Projekt finden Sie die wichtigsten Informationen und Bedingungen für ein Investment. Dies sind vor allem ein Image-Video, ein Exposé, und das Investment-Memorandum. Zusätzlich werden fortlaufend aktuelle Informationen auf der Projektseite bereitgestellt.


Gutschein-Codes sollten Sie immer vor der Zeichnung in Ihrem Account hinterlegen. Dafür müssen Sie sich lediglich auf BERGFÜRST einloggen und unter Ihren "Einstellungen" den Gutschein-Code an entsprechender Stelle eingeben und aktivieren.

Bitte beachten Sie, dass Gutscheine nicht auf dem Handelsplatz eingelöst werden können.


Wollen Sie Ihr Zeichnungsvolumen erhöhen, ändern Sie nicht Ihre bestehende Zeichnung, sondern stellen eine weitere Zeichnung ein. Dies hat den Vorteil, dass der Zinslauf für die erste Zeichnung schnellstmöglich starten kann. Dennoch erreichen Sie Ihr Wunschvolumen indem Sie zwei getrennte Zeichnungen einstellen, die dann in Summe das gewünschte Volumen ergeben.

Wollen Sie Ihr Zeichnungsvolumen verringern, können Sie Ihre Zeichnung während der Widerrufsfrist streichen und eine neue Zeichnung, mit geringerem Volumen, einstellen.


Innerhalb des Angebotszeitraumes haben Sie das Recht, Ihre Zeichnung innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen zu widerrufen. Loggen Sie sich dafür auf BERGFÜRST ein und widerrufen Sie die unerwünschte Zeichnung unter „Meine Investments“. Die Rückzahlung bereits eingezahlter Beträge wird im Anschluss automatisch angewiesen.


Ihr Investment wird 14 Tage nach Zeichnung mit Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist (Zahlungseingang vorausgesetzt) wirksam und vom Emittenten verzinst. Ihre Zinsen erhalten Sie zu den festen, ausgewiesenen Terminen – in der Regel jeweils zum 30.06. und 31.12. eines Jahres.


Um einen Freistellungsauftrag zu hinterlegen, loggen Sie sich bitte auf BERGFÜRST ein und legen diesen unter entsprechender Stelle in Ihren „Einstellungen“ an. Wird Ihnen die Option einen Freistellungsauftrag anzulegen nicht gegeben, kontrollieren Sie bitte folgende Punkte: Sie verfügen über noch kein zugeteiltes Investment, Ihr Wohnsitz befindet sich außerhalb von Deutschland, Sie sind eine juristische Person, Sie haben bisher nur in ausländische Immobilienprojekte investiert, Sie haben eine Nichtveranlagungsbescheinigung bei uns hinterlegt. Trifft mindestens eines dieser Kriterien auf Sie zu, erfüllen Sie die Voraussetzungen für die Hinterlegung eines Freistellungsauftrags (noch) nicht.

Bitte beachten Sie, dass die Steuern direkt vom Emittenten abgeführt werden und aus diesem Grund pro Projekt ein Freistellungsauftrag hinterlegt werden muss.


Während der Laufzeit haben Sie die Möglichkeit, Ihre Beteiligungen auf dem Handelsplatz des jeweiligen Projektes zu veräußern.


Bei BERGFÜRST profitieren Sie von halbjährlichen Zinsauszahlungen – Zinstermin ist jeweils der 30.06. und 31.12. eines Jahres. Sie erhalten dazu eine Postfachnachricht, die Sie auf die bevorstehende Auszahlung hinweist. Gemäß Ihren Angebotsunterlagen hat die Immobiliengesellschaft allerdings bis zu 14 Tage Zeit, die Berechnungs- und Auszahlungsprozesse abzuschließen und die fälligen Zinsen an Sie zu überweisen. Dieser Zeitraum ist so gewählt, damit unsere Emittenten auf jeden Fall fristgerecht auszahlen können – insbesondere in zeitlicher Nähe von Wochenenden und Feiertagen. In der Regel werden die 14 Tage jedoch nicht benötigt.


Sie zeichnen bei einem Projekt während der Emissionsphase

Wenn Sie als Zeichner während einer Emission bei BERGFRÜST investieren, erwerben Sie das Darlehen zum Nominalkurs (100 %). Die Immobiliengesellschaft führt die Quellensteuer (Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag sowie ggf. Kirchensteuer) auf Ihre Zinsen, für die jeweilige Zinsperiode, für Sie bei Fälligkeit ab. Über alle abgeführten Beträge des vergangenen Kalenderjahres erhalten Sie von den jeweiligen Immobiliengesellschaften zu Jahresbeginn eine Auflistung („Steuerbescheinigung Zinsauszahlungen“) als PDF. Mit dieser Steuerbescheinigung verfahren Sie wie mit der Steuerbescheinigung, die Sie von Ihrer Bank erhalten. Ein wenig komplizierter wird das Thema Steuern, wenn Sie über unseren Handelsplatz kaufen oder verkaufen. Das ist leider so, weil die Transaktionen aus gesetzlichen Gründen außerhalb unserer Plattform abgewickelt werden müssen und wir aus diesem Grund nicht wissen können, welche Kaufpreise tatsächlich bezahlt worden sind. Im Folgenden erläutern wir Ihnen die beiden aus steuerlicher Sicht relevanten Szenarien.


Behandlung der Zinsabgrenzung im Rahmen von Transaktionen, die über die Plattform BERGFÜRST vermittelt werden

Über den Handelsplatz findet ein Kaufinteressent ein Angebot und kauft im Anschluss Darlehensbeträge direkt von einem anderen Investor. Die Zahlung wird zwischen den Beteiligten und außerhalb der Plattform abgewickelt. BERGFÜRST erhält nach Abschluss der Transaktion lediglich die Aufforderung vom Verkäufer den Registerübertrag vorzunehmen. Analog zur Handelsabwicklung an einer Wertpapierbörse sollten anteilig aufgelaufene Zinsen beim Verkauf bezahlt werden. Dem Verkäufer stehen die Zinsen für seine Haltedauer des Darlehens zu. Als Service ermittelt BERGFÜRST die anteiligen Brutto-Zinsen seit dem letzten Zinstermin bis zu dem Tag, an dem ein Kaufinteressent ein Angebot über den Handelsplatz BERGFÜRST annimmt. Zinstermine sind bei BERGFÜRST in der Regel der 30.06. und der 31. 12. eines Jahres. Zum nächsten Zinstermin erhält der Erwerber von der Immobiliengesellschaft die aufgelaufenen Zinsen für die gesamte Zinsperiode. Wie oben dargestellt, führt der Emittent die Quellensteuer für die gesamte Zinsperiode ab. Da der Erwerber nur für den Zeitraum ab Erwerb bis zum Zinstermin quellensteuerpflichtig ist, wird ihm in diesem Beispiel zu viel Quellensteuer abgezogen. Für die vom Erwerber an den Verkäufer bezahlten Brutto-Zinsen kann dieser die Erstattung der Quellensteuer in seiner Einkommenssteuererklärung geltend machen. Analog muss der Verkäufer, der die anteiligen Zinsen Brutto vom Erwerber bis zum Verkaufszeitpunkt erhalten hat, die Quellensteuer im Rahmen seiner persönlichen Einkommensteuererklärung angeben.


Behandlung von Kursgewinnen bzw. Kursverlusten im Rahmen von Transaktionen, die über die Plattform BERGFÜRST vermittelt werden

Verkäufer von Darlehensbeträgen können auf dem Handelsplatz den Preis angeben, zu dem sie bereit sind zu verkaufen. Dieser wird in Prozent vom Nominalwert des Darlehens angegeben. Wird eine Transaktion zu 100 % abgewickelt, entstehen keine steuerrelevanten Sachverhalte aus dem Kaufpreis. Wird eine Transaktion zu einem Preis über 100 % abgewickelt, entsteht beim Verkäufer ein steuerrelevanter Gewinn, der im Rahmen der persönlichen Einkommenssteuererklärung anzugeben ist. Hält der Käufer das Darlehen bis zur Rückzahlung durch die Immobiliengesellschaft, erhält er 100 % des Darlehensbetrag und erleidet einen Verlust aus den Anschaffungskosten. Diesen kann der Käufer im Rahmen der persönlichen Einkommenssteuererklärung steuermindernd geltend machen. Wird eine Transaktion zu einem Preis von unter 100 % abgewickelt, entsteht entsprechend beim Verkäufer ein steuerrelevanter Verlust, der im Rahmen der persönlichen Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden kann. Hält der Käufer das Darlehen bis zur Rückzahlung durch die Immobiliengesellschaft, erhält er 100 % des Darlehensbetrags und erzielt einen Gewinn aus den Anschaffungskosten. Diesen hat der Käufer im Rahmen der persönlichen Einkommenssteuererklärung anzugeben.


Wichtiger Hinweis zu unserem Transaktionsausweis

Die Abwicklung der Finanztransaktionen über den Handelsplatz erfolgt außerhalb der Plattform von BERGFÜRST und direkt zwischen Käufer und Verkäufer. Damit kann BERGFÜRST keine Kenntnis über den tatsächlich gezahlten Preis und Zinsanteile haben. Somit können weder BERGFÜRST noch der Darlehensnehmer, Bescheinigungen zu Transaktionen, die über den Handelsplatz abgewickelt werden, für steuerliche Zwecke bereitstellen. Vielmehr müssen die Kontrahenten steuerlich relevante Sachverhalte über ihre eigenen Kontoauszüge oder in sonstiger, geeigneter Weise nachweisen. BERGFÜRST nimmt lediglich nach der Verkaufsabwicklung, auf Weisung des Verkäufers, den Übertrag im Darlehensregister vor. Investoren erhalten von BERGFÜRST einen jährlichen Transaktionsausweis als PDF, der die auf der Plattform getätigten Transaktionen zusammenfasst. (Ist der Investor eine juristische Person stellt BERGFÜRST einen monatlichen Transaktionsausweis aus.) Der Transaktionsausweis kann Transaktionen nur in der Weise abbilden, wie diese auf der Plattform eingestellt wurden. Zu steuerlichen Zwecken sind tatsächliche Zahlungen in geeigneter Weise dem Finanzamt zu belegen.


Grundsatz: Automatische Abführung der Steuern an das Finanzamt

Auf Ihre Kapitalerträge, wie zum Beispiel die Darlehenszinsen für Investitionen bei BERGFÜRST, wird in der Regel eine Kapitalertragsteuer, die seit der Steuerreform 2009 Abgeltungsteuer heißt, erhoben. Es ist keine eigene Steuer, sondern eine Erhebungsform der Einkommensteuer - daher ist sie im Einkommensteuergesetz geregelt. Der Steuersatz beträgt 25 Prozent. Die Abgeltungsteuer wird als Quellensteuer erhoben: Sie wird “an der Quelle” einbehalten, also von dem Schuldner der Kapitalerträge bzw. der auszahlenden Stelle. Im Falle von BERGFÜRST ist dies die Immobiliengesellschaft, in der Regel aber eine Bank. Banken sind dazu verpflichtet die Abgeltungsteuer direkt an das Finanzamt abzuführen, bevor sie Erträge an ihre Kunden auszahlen. Auch bei Investitionen auf BERGFÜRST wird die Steuer direkt einbehalten und an das Finanzamt weitergeleitet. Der Gläubiger der Kapitalerträge, also der Steuerzahler, bekommt daraufhin eine Steuerbescheinigung ausgestellt und in seinem Postfach bei BERGFÜRST hinterlegt. Darin wird angegeben, welche Zinseinkünfte erzielt und welche Steuern abgeführt wurden.


Auslandsimmobilien: Erklärungspflicht des Anlegers

Durch Projekte wie “Vista del Mar 1” oder “Wien - Hernalser Hauptstraße” haben Sie die Möglichkeit, auch im Ausland in Immobilien zu investieren. Dies hat Auswirkungen auf die steuerliche Situation. Grundsätzlich fällt auch bei diesen Investitionen eine Abgeltungssteuer an. Denn das deutsche Steuerrecht folgt dem sogenannten Welteinkommensprinzip. Das heißt, dass deutsche Anleger auch die im Ausland erwirtschafteten Einkünfte in Deutschland versteuern müssen. Um eine Doppelbesteuerung, also die Zahlung einer Quellensteuer im Ausland plus einer Abgeltungssteuer im Inland, für den Anleger zu vermeiden und so Auslandsinvestments attraktiver zu machen, hat die Bundesrepublik mit den meisten Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen. Was Darlehenszinsen betrifft, hat gemäß einigen Abkommen der Quellenstaat kein Besteuerungsrecht, gemäß anderen hingegen schon, wenn oft auch nur eingeschränkt. Wenn man in Ländern, die ein Quellenbesteuerungsrecht haben, Erträge bei Finanzinstituten erzielt, also zum Beispiel durch Konten bei ausländischen Banken, behalten diese die Quellensteuer meist direkt ein. In diesen Fällen können sich die deutschen Kapitalanleger die ausländische Quellensteuer auf die deutsche Abgeltungsteuer anrechnen und in einigen Fällen auch rückerstatten lassen. Manche ausländische Kapitalerträge bleiben aber außen vor, weil die Banken sie nicht erfassen können. Dazu gehören Zinsen von privaten Darlehen. Anleger müssen diese trotzdem angeben, und zwar in ihrer Einkommensteuererklärung auf der Anlage KAP, weil diese Erträge noch nicht mit der Kapitalertragsteuer belastet wurden. Als Investor bei BERGFÜRST erzielen sie Kapitalerträge durch Darlehen zwischen privaten Parteien im Ausland. Die Einkünfte die dadurch entstehen, gehören zu den bestimmten Einnahmen die einer Erklärungspflicht des Anlegers unterliegen. Sie müssen die erwirtschafteten Zinsen genau wie Kursgewinne aus Verkäufen über den Handelsplatz bei BERGFÜRST bei Ihrer jährlichen Einkommensteuererklärung zum Zwecke der Nachholung der Abgeltungsteuer angeben. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu der automatischen Steuerabführung auf Zinszahlungen bei Inlandsimmobilien.


Fazit

Erhalte ich Zinsen von einer ausländischen Immobiliengesellschaft, werden diese Brutto auf das bei BERGFÜRST hinterlegte Konto ausgezahlt. Die Abgeltungsteuer wird nicht automatisch vom Emittenten an das Finanzamt abgeführt. Das heißt, als Investor muss ich mich bei diesen Projekten selbst um die korrekte Besteuerung kümmern und die Zinserträge bei meiner jährlichen Einkommensteuererklärung angeben.


Unsere Emittenten sind gemäß den Anlagebedingungen berechtigt, das Darlehen auch vorzeitig zu kündigen bzw. zurückzuzahlen. Das heißt, unsere Kunden erhalten dann vor Ablauf der maximalen Laufzeit ihr Geld zurück und profitieren von den Zinszahlungen bis zur Rückzahlung. Wieso das möglich ist und warum Sie als Investor von dieser Regelung profitieren, erläutern wir im Folgenden.


Laufzeiten sind mit Zeitpuffer ausgestattet

Wir verhandeln die Darlehen grundsätzlich mit einem Zeitpuffer, denn Verzögerungen im Projekt können immer vorkommen (z.B. durch einen strengen Winter, der die Bauarbeiten verzögert). So versuchen wir sicherzustellen, dass die Projektentwickler bzw. Bestandshalter genügend Zeit haben, das Projekt fertig zu stellen und zum Rückzahlungstermin über die erforderliche Liquidität zu verfügen.


Flexibilität für den Projekterfolg

Das von uns bereitgestellte Darlehen ist im Vergleich zur erstrangigen Bankfinanzierung deutlich teurer. Damit die Immobiliengesellschaften wirtschaftlich vernünftig arbeiten können, ist es für sie wichtig dieses teure Geld so schnell wie möglich zu tilgen. Auf diese Weise sichern wir den Projekterfolg im Ganzen mit ab – was natürlich auch im Sinne der Investoren ist.


Attraktive neue Angebote für das Re-Invest

Erhalten Sie Ihr Geld vorzeitig zurück, ist das eine rundum positive Nachricht: Es bedeutet, dass das Projekt erfolgreich und zudem früher als geplant realisiert werden konnte. Wir sorgen dafür, dass Sie attraktive neue Angebote bei BERGFÜRST finden, in die Sie Ihr Geld umgehend re-investieren können und weiterhin von attraktiven Zinsen profitieren. Viele unserer Immobiliengesellschaften führen Seriengeschäft mit uns durch. Sollten Sie eine Immobiliengesellschaft besonders schätzen, haben Sie die Möglichkeit Ihr ausgezahltes Geld in weitere Projekte des gleichen Anbieters zu investieren.


Bevor eine neue Anlagemöglichkeit bei uns online geht, müssen viele unterschiedliche Prozesse abgeschlossen werden – vieles liegt in unserer Hand, jedoch nicht alles. So sind wir hier auch immer auf die Mitarbeit diverser Behörden, Notariate etc. angewiesen. Dort können wir die Schnelligkeit bestimmter Abläufe dann nicht weiter beeinflussen. So kann es auch immer mal wieder vorkommen, dass Projekte etwas mehr Zeit benötigen, bevor sie bei uns auf der Seite erscheinen.

Beteiligungen handeln

Auf dem Handelsplatz können Investoren ihre Beteiligungen an Projekten untereinander handeln. Investoren (Verkäufer) veröffentlichen ihre Verkaufsangebote zu individuellen Preisen und Volumen und andere Investoren (Käufer) können mit dem Klick auf „Kaufen“ direkt mit den Verkäufern in Kontakt treten. Der Handelsplatz unterliegt dabei dem „Schwarzen Brett“-System, was bedeutet, dass sich der Käufer frei für ein bestimmtes Angebot entscheiden kann. Zudem wird der Transaktionsprozess beim Kauf und Verkauf von Angeboten auf dem Handelsplatz außerhalb der BERGFÜRST-Plattform abgewickelt. BERGFÜRST übernimmt lediglich den Übertrag der Beteiligung vom Verkäufer zum Käufer und aktualisiert das Beteiligungsregister, nachdem der Kauf erfolgreich abgeschlossen wurde.
Auf dem Handelsplatz werden alle Verkaufsangebote aufgelistet, die aktuell zu dem jeweiligen Projekt eingestellt wurden. Dabei sind die Angebote dem Kurs nach sortiert, angefangen mit dem günstigsten Angebot. Zu jedem Angebot sind folgende Angaben auf dem Handelsplatz zu finden: Kurs: Der Kurs stellt den Wert dar, zu welchem Verhältnis die Beteiligungen im Vergleich zum Ausgabepreis während der Emission (Zeichnungsphase) verkauft werden sollen. Rendite p.a.: Die angegebene Rendite p.a. ergibt sich aus dem jeweiligen Kaufkurs, dem Festzins p.a. und der Restlaufzeit. Beim Kauf eines Angebotes sollte deshalb darauf geachtet werden, wann das geplante Laufzeitende ist und ob es sich bei der Laufzeit um eine Festlaufzeit oder um eine variable Laufzeit handelt, bei welcher der Emittent auch vor Laufzeitende zurückzahlen kann. Maximales Verkaufsangebot: Das maximale Verkaufsangebot gibt das Angebotsvolumen an, das bei dem jeweiligen Verkäufer maximal gekauft werden kann. Wenn es die Mindestabnahme zulässt, ist es möglich, das Angebot auch nur teilweise zu kaufen. Mindestabnahme: Ist das Angebotsvolumen, das dem Verkäufer mindestens abgekauft werden muss. Aufgelaufene Stückzinsen: Sind die Stückzinsen, die seit dem letzten Zinstermin für das gesamte Angebotsvolumen dieses Inserats aufgelaufen sind und zum Kaufpreis dazu addiert werden. Gesamtpreis: Der Gesamtpreis gibt den Betrag an, für den der Käufer das komplette Verkaufsangebot kaufen kann. Dabei setzt sich der Gesamtpreis aus der maximalen Beteiligungshöhe, dem zugrunde liegenden Kurs und den aufgelaufenen Stückzinsen zusammen.
Auf dem Handelsplatz des jeweiligen Projektes können Sie nach Login Ihren individuellen Wünschen entsprechend investieren. Sie klicken einfach bei einem Verkaufsangebot Ihrer Wahl auf „Kaufen“. Sie können dann je nach Verkaufsangebot nur einen Teil oder auch das gesamte Verkaufsangebot kaufen. Wenn Sie Ihr Wunschvolumen noch nicht erreicht haben, können Sie natürlich bei weiteren Verkäufern Beteiligungen kaufen. Für einen erfolgreichen Kauf wird eine Kaufgebühr in Höhe von EUR 10 fällig.
Als Verkäufer klicken Sie dazu in Ihrem persönlichen Bereich unter „Meine Investments“ bei dem jeweiligen Investment, welches Sie zum Verkauf anbieten möchten, auf „Beteiligung verkaufen“. Im nächsten Schritt geben Sie das Volumen und den Kurs an, zu dem Sie verkaufen möchten. Anschließend wird Ihr Verkaufsangebot anonymisiert auf dem Handelsplatz veröffentlicht. Bei einem erfolgreich abgeschlossenen (Teil-)Verkauf wird einmalig eine Inseratsgebühr in Höhe von EUR 10 fällig.
Der Käufer klickt im Handelsplatz auf „Kaufen“ und gibt an, wie viel er von dem Angebot des Verkäufers kaufen möchte. Der Verkäufer erhält anschließend von BERGFÜRST eine Postfachnachricht über das Kaufinteresse und sendet seine Konto-Details für die Zahlungsabwicklung direkt an den Käufer. Der Käufer bezahlt seine Investition dann per Überweisung. Der Verkäufer bestätigt danach den Zahlungseingang mit Klick auf einen Bestätigungs-Link in der entsprechenden Postfachnachricht. Erst danach überträgt BERGFÜRST die Beteiligung an den neuen Besitzer und aktualisiert das Beteiligungsregister. Im Bereich „Meine Investments“ sehen die Investoren ihre Käufe und Verkäufe auf einen Blick.

BERGFÜRST


Crowdinvesting besteht aus zwei Begrifflichkeiten, der “Crowd” (Schwarm) und dem “Investing” (Investieren). Ziel ist, dass sich Menschen im Internet zusammenschließen und gemeinsam einen Betrag in ein Projekt investieren, welchen jeder für sich allein nicht stemmen könnte. Dabei liegt der Fokus auf einer Rendite-Erzielung. Mit dem Crowdinvesting ergibt sich für Privatanleger die Möglichkeit, mit einer kleinen Summe in Projekte zu investieren, die bisher nur institutionellen Anlegern mit hohen Anlagebeträgen vorbehalten waren.


Die Registrierung und der Erwerb von Beteiligungen auf der Plattform von BERGFÜRST sind kostenfrei. Der Investitionsbetrag kommt direkt bei dem Projekt an, welches Sie unterstützen möchten. Sofern Sie nach der Emission Beteiligungen auf dem Handelsplatz veräußern möchten, wird bei einem erfolgreich abgeschlossenen (Teil-)Verkauf einmalig eine Inseratsgebühr in Höhe von EUR 10 fällig. Wenn Sie auf dem Handelsplatz einen Kauf tätigen und diesen erfolgreich abschließen, wird eine Kaufgebühr in Höhe von EUR 10 fällig.


Jede natürliche oder juristische Person, die sich auf BERGFÜRST registriert. Natürliche Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein.


BERGFÜRST agiert nur als Vermittler zwischen den Investoren und den Emittenten. Die Verträge werden bilateral zwischen diesen beiden Parteien geschlossen. Partner ist nach wie vor der Emittent, welcher auch weiterhin direkt zur Verfügung steht und vertraglich dem Investor gegenüber gebunden ist. Ferner ist der Emittent verpflichtet einen neuen Treuhänder zur weiteren Verwaltung der Sicherheiten zu bestellen. Lediglich der von BERGFÜRST initiierte Handelsplatz für die Beteiligungen würde dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Investitionsmöglichkeiten

BERGFÜRST vergibt seit der Einführung in die Produktpalette besicherte Bankdarlehen. Anders als die am Markt zum Großteil angebotenen qualifizierten Nachrangdarlehen, welche nur ohne verwertbare Sicherheiten angeboten werden können, profitieren unsere Kunden von den Attributen eines klassischen Bankdarlehens. Das wird Ihnen als Anleger im Rahmen eines öffentlichen Angebotes als Vermögensanlage angeboten. Der Vorteil hierbei: Das Darlehen ist mit echten Sicherheiten ausgestattet. Dazu gehören u.a. die grundbuchliche Absicherung sowie Bürgschaften. Lesen Sie dazu weiterführend auch gern unseren Artikel zum Besicherten Bankdarlehen: zum Beitrag
Für Immobiliengesellschaften ist es letztendlich besser, Zinsen von beispielsweise 7,0 % an Privatanleger zu zahlen, als das Eigenkapital komplett selbst bereitzustellen. Denn auf diese Weise können sie liquide bleiben und parallel weitere Projekte realisieren. Wichtig für Anleger zu wissen: Die Gesellschaften sind stets mit eigenem Kapital investiert. Dieses Geld haftet als erstes im Falle unerwarteter Mehrkosten und dient als Sicherheit für die Gläubiger der Immobiliengesellschaften, also auch für die BERGFÜRST-Investoren. Dies schafft Interessengleichheit zwischen der Immobiliengesellschaft und den BERGFÜRST-Investoren. Mezzanine-Darlehen sind in der Immobilienbranche gängige Praxis. Diese Anlageform stand bisher nur kapitalstarken Investmentgesellschaften und Family Offices zur Verfügung. Durch die neuen Wege der Kapitalbeschaffung über das Internet ist es nun BERGFÜRST möglich, diese attraktiv verzinste Anlageklasse auch für Privatanleger zu öffnen.