Geschlossene Immobilienfonds kaufen

Geschlossene Immobilienfonds kaufen: Zwei Möglichkeiten des Erwerbs

Lana Iliev, 04.09.2019

Möchte man als Anleger Anteile an geschlossenen Immobilienfonds erwerben, bieten sich zwei Möglichkeiten. Der klassische Weg führt über eine Bank oder einen Anlageberater, die seit 2013 gesetzlich dazu verpflichtet sind, Privatanleger ausreichend über die Risiken von geschlossenen Immobilienfonds in Kenntnis zu setzten.

Kommen Berater oder Banken dieser Pflicht nicht nach, kann der Anleger im Nachhinein eine Rückabwicklung oder Kündigung veranlassen. Die komplizierten Beratungspflichten sollen einen höheren Anlegerschutz gewährleisten. In der Praxis führen sie oft dazu, dass Berater davor abschrecken Kunden zum Kauf von Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds zu raten.

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Alternativ bleibt die Möglichkeit Anteile an geschlossenen Immobilienfonds über sogenannte Fondsbörsen zu kaufen. Hier werden nicht unmittelbar die von den Fondsgesellschaften ausgegeben Beteiligungen gekauft, sondern die Fondsanteile anderer Anleger, die diese vor Ablauf der Laufzeit liquidieren möchten.

Fondsbörsen sind nicht gesetzlich reguliert und zählen somit zum Zweitmarkt. Der gesetzlich vorgeschriebene Anlegerschutz kann hier nicht gewährleistet werden. Im Gegenzug können Anteile an Investmentfonds oft sehr viel günstiger erworben werden als beim direkten Kauf von der Fondsgesellschaft.

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