Crowdfunding: Rendite & Risiko

Crowdfunding-Plattformen

Valeria Nickel, 16.11.2018

Was unterscheidet die einzelnen Crowdfunding-Plattformen?

Wer sich für Crowdfunding interessiert, hat hinsichtlich der richtigen Plattform die Qual der Wahl. Die Frage, die sich dann aufdrängt, ist, was überhaupt die einzelnen Plattformen voneinander unterscheidet. Der wichtigste Unterschied ist die konkrete Finanzierungsart, die die Plattform anbietet: equity-, lending-, donation- oder reward-based Crowdfunding. Wer lieber kleine, kreative Projekte mit Spenden unterstützen möchte, wird nicht auf einer Crowdinvesting-Plattform fündig. Des Weiteren gibt es verschiedene thematische Schwerpunkte – Startups, „grüne“ Projekte oder Immobilien zum Beispiel. Außerdem spielt die „Nationalität“ der Plattform eine Rolle, schließlich gibt es Anbieter in allen möglichen Ländern, die jeweils verschiedene Produktpaletten haben. Man kann in dieser Hinsicht auch kleiner denken: Die regionale Verbreitung kann von Anbieter zu Anbieter ebenfalls variieren. Der wichtigste Unterschied sind die Projekte selbst – kein Projekt ist auf 2 Plattformen zu finden.

Mit der Crowd in Immobilien investieren und hohe Renditen erzielen

Auf der Crowdinvesting-Plattform BERGFÜRST können Anleger bereits ab 10 € ein individuelles Immobilien-Portfolio aufbauen.

  1. 5,0 – 7,0 % Zinsen pro Jahr
  2. Laufzeiten von 1 bis 5 Jahren
  3. Kostenlose Registrierung

Wie kann ich Crowdfunding-Plattformen vergleichen?

Nicht alle Crowdfunding- bzw. Crowdinvesting-Plattformen sind qualitativ auf einem Niveau. Um die richtige Plattform zu finden, gibt es einige Punkte zu beachten. Einerseits können Crowd-Anleger hinsichtlich der Renditeaussichten unterscheiden. Besonders beim Crowdinvesting handeln die verschiedenen Anbieter unterschiedliche Zinssätze für ihre Anleger aus, die nicht ausschließlich vom Risikolevel der Projekte abhängen. Außerdem variieren die Mindestinvestments, das heißt die Beträge, die eine Person mindestens einzahlen muss, um sich an einem Projekt beteiligen zu können. Bei BERGFÜRST kann man beispielsweise bereits ab 10 € in ein Projekt investieren, womit die Plattform im Vergleich besonders heraussticht: Andere Anbieter setzen die Grenze mehrheitlich bei 500 €.

Des Weiteren muss man vor allem auf die Form der vermittelten Beteiligungen bzw. Finanzinstrumente achten. Sind diese als Spenden, Darlehen, Genussrechte, etc. ausgestaltet? Bietet die Plattform auch besicherte Finanzinstrumente an? Außerdem kann man die Vertrauenswürdigkeit der Plattform checken, indem man ihr jährlich eingesammeltes Volumen, die Anzahl der erfolgreich finanzierten Projekte und den Zeitraum, den sie bereits aktiv ist, überprüft. Auch der Service, den eine Plattform anbietet, ist ein wichtiger Ankerpunkt.

Bei BERGFÜRST steht Ihnen ein öffentlicher „Frage & Antwort“-Bereich für die direkte Kommunikation mit dem Emittenten und der Plattform zur Verfügung. Selbstverständlich sollten die Ansprechpartner der Plattform auch telefonisch zu erreichen sein. Zudem sollten die zum jeweiligen Projekt bereitgestellten Dokumente ausführlich und aussagekräftig sein.

Was sind soziale Crowdfunding-Plattformen?

Immer wieder taucht im Zusammenhang mit dem Crowdfunding der Begriff der „sozialen“ Crowdfunding-Plattformen auf. Grundsätzlich sind dies rein gemeinnützige Plattformen, die Spenden einsammeln, vor allem für diverse Hilfsprojekte. Es genügt eine möglichst ansprechende Projektbeschreibung und die Festlegung der Zielsumme. Häufig wird der Begriff aber auch auf Micro-Credit Plattformen ausgeweitet, auf denen Privatleute kleinvolumige Kredite bekommen können, beispielsweise für den Aufbau eines Geschäfts. Sie gehören allerdings genau genommen einer anderen Sparte an – denn hier erhalten die Kreditgeber Zinsen für ihre Geldhingabe und verpflichten sich daher nicht nur einem gemeinnützigen Zweck. Es ist oft nicht einfach, die Grenze zwischen einer reinen Spendenplattform und einer Crowdfunding-Plattform zu ziehen. Ein guter Anhaltspunkt dabei ist die Frage, ob man auf das Investment Steuern zahlt oder nicht.

Sind die einzelnen Crowdfunding-Plattformen kostenfrei?

Für Nutzer bzw. Spender oder Anleger ist die Benutzung der Crowdfunding-Plattformen kostenlos. Weder für die Registrierung noch für einzelne Investitionen müssen sie etwas bezahlen. Schließlich möchten die Plattformen so viele Nutzer wie möglich überzeugen, in die Projekte, die sie anbietet, zu investieren.

Wie finanzieren sich Crowdfunding-Plattformen?

Da die Registrierung und Benutzung der Plattformen für die Investoren kostenfrei ist, fragen sich viele, wie sich Crowdfunding-Plattformen überhaupt finanzieren. Dies geschieht über Gebühren und Provisionen für diejenigen, die die Plattformen als Projektinitiatoren nutzen und Anleger darüber gewinnen.

Hinweis

Der Einfachheit halber wird immer der Oberbegriff Crowdfunding verwendet. Alternative Bezeichnungen wären Crowdinvesting, Crowdlending, Crowdfinancing oder Schwarmfinanzierung.

Schließlich profitieren sie besonders von den Plattformen und erhalten darüber ihre Finanzierung, die sie sonst klassischerweise nur über eine Bank bekommen würden.

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