Immobilien Geldanlage

Immobilien Geldanlage: 5 Wege jetzt in Betongold zu investieren

Lana Iliev, 16.11.2018

Eine Immobilie als Geldanlage: Mit den Mieteinnahmen den Kredit abbezahlen und nach ein paar Jahren gewinnsteigernd verkaufen. Klingt wie die perfekte Kapitalanlage. Doch Vorsicht, eine Immobilie ist kein Selbstläufer.

Immobilien: Eigentum als Altersvorsorge

Die erste Hürde ist der Kauf, noch lange nicht jedes Gebäude ist ein Renditeobjekt. Doch auch nach dem Kauf kommen viele Überraschungen auf Hausbesitzer zu.

Kostenfallen und zeitintensive Betreuung des Immobilieninvestments werden nicht selten zum Renditekiller, denn an Sanierungen, Mieterwechseln, Leerstand, Verwaltungs- und Instandhaltungskosten kommt kein Immobilienbesitzer auf Dauer vorbei. Welchen Fallen Sie sich vor und nach dem Immobilienerwerb bewusst sein sollten, können Sie in unserem Beitrag zum Thema Immobilien als Kapitalanlage nachlesen.

Immobilien-Crowdinvesting als alternative Geldanlageform entdecken

Auf der Crowdinvesting-Plattform BERGFÜRST können Anleger bereits ab 10 € ein individuelles Immobilien-Portfolio aufbauen.

  1. 5,0 – 7,0 % Zinsen pro Jahr
  2. Laufzeiten von 1 bis 5 Jahren
  3. Kostenlose Registrierung

Günstige Kredite, teure Immobilien

Dennoch scheint es einfach das richtige Timing für eine Baufinanzierung zu sein, bedenkt man die niedrigen Bauzinsen derzeit und überschlägt, wie günstig doch der Kredit für das Eigenheim ausfallen könnte. Doch niedrige Zinsen allein sind nur die halbe Miete, denn die günstigen Darlehen haben die Nachfrage nach Immobilien wachsen lassen und die Preise sind dementsprechend angestiegen.

Wohnungen und Häuser sind gerade teuer und das zeigt sich vor allem im Vervielfältiger, der wohl wichtigsten Kennzahl für die Rendite einer Immobilieninvestition. Im Durchschnitt ist dieser in den Großstädten von 20 auf 25 – 30 gestiegen. Dabei drückt der Vervielfältiger aus, wieviele Jahre es dauert, um die Anschaffungskosten eines Immobilienerwerbs durch Mieteinnahmen wieder auszugleichen. Somit dauert es nun statt 20 Jahren durchschnittlich 25 bis 30 Jahre. Trotz des günstigen Zins, ist der Erwerb einer eigenen Immobilie also eine äußerst langfristige Kapitalanlage und lohnt sich nur, wenn in diesem Zeitraum wirklich auf das investierte Kapital verzichtet werden kann.

Steigende Zinsen, sinkende Rendite

Hinzu kommt, dass der Immobilienwert wieder fallen könnte, sollten die Kreditzinsen sich wieder erhöhen. Steigt der Zins, würde das die Kreditaufnahme weniger attraktiv erscheinen lassen und weniger Menschen würden sich zum Immobilienkauf entscheiden. Mit der Nachfrage würden wahrscheinlich auch die Immobilienpreise sinken. Dann könnte es schwierig werden, die einst gezahlten Kaufpreise erneut zu erzielen oder die Geldanlage gar gewinnbringend zu veräußern. Geringere Wiederverkaufspreise würden die Rendite des Investments weiterhin schmälern.

Dennoch lohnen sich Immobilien als Geldanlage!

Trotz der Fallstricke beim Immobilienerwerb und den hohen Marktpreisen, sind Immobilien nach wie vor eine lohnende Geldanlage. Warum? Zunächst, weil es sich hier um einen Sachwert handelt. Zudem können mit Immobilien hohe Renditen erwirtschaftet werden, meist kommen diese jedoch erst zustande, wenn im großen Stil investiert wird.

Die Menge macht’s

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass sich die Rendite durch den Besitz und die Mieteinnahmen von Mehrfamilienhäusern oder mehreren Immobilien erhöht. Warum also nicht gemeinsam mit anderen Anlegern in Immobilien investieren und Synergieeffekte nutzen, zeitraubende Arbeit einsparen und nicht zuletzt das eigene Risiko minimieren?

Immobilien Crowdinvesting als Alternative zu Anleihen

Immobilienbeteiligungen: Lösung für viele Probleme

Immobilienbeteiligungen als Geldanlage anstatt der eigenen Immobilie: Das löst einige der schwerwiegendsten Probleme beim Immobilienkauf und ermöglicht die Chance auf eine höhere Rendite. Bei einer solchen Investition besteht nicht nur ein geringeres Klumpenrisiko, Sie profitieren zudem von einer ausreichenden Risikostreuung sowie Liquidität durch die verkürzte Kapitalbindung Ihrer Investments. Dabei gibt es eine ganze Reihe von möglichen Immobilien-Investments, die als Geldanlage in Frage kommen:

Offene Immobilienfonds

Der klassischste Weg zur Immobilien Geldanlage in Form einer Immobilienbeteiligung ist wohl der offene Immobilienfonds. Anleger kaufen Anteile des Immobilienfonds auf und Fondsmanager legen das gesammelte Kapital wiederum in Immobilienprojekten an. Dabei können Fondsanteile bereits ab 50 € erworben werden. Zudem kann man nach Ablauf einer gewissen Mindesthaltefrist den Fonds zurückgeben oder bereits zu einem früheren Zeitpunkt über die Börse verkaufen. Die Rendite von offenen Immobilienfonds liegt derzeit durchschnittlich zwischen 1,5 % und 2,5 %.

Geschlossene Immobilienfonds

Auch geschlossene Immobilienfonds bieten die Chance auf ein anteiliges Investment im Immobilienbereich. Jedoch bieten sie keine wirkliche Alternative zum Kauf einer Anlageimmobilie, da die Mindestanlagevolumen meist extrem hoch sind und es teils eine sehr lange Laufzeit geben kann. Dagegen können Anleger mit etwas höheren Renditen rechnen, die derzeit im Schnitt zwischen 3,5 % und 4,0 % liegen.

Immobilien-Crowdinvesting

Eine relativ neue Möglichkeit ist das Immobilien-Crowdinvesting. Dabei schließen sich Kleinanleger über eine Online-Plattform zusammen und vergeben Mezzanine-Kapital für Immobilienprojekte. Die Anleger profitieren hier von einer kurzen Laufzeit, einem geringen Mindestanlagevolumen und einer attraktiven Rendite.

So kann ein Anleger bei der Immobilien-Crowdinvesting Plattform BERGFÜRST ab 10 € investieren und mit einer Verzinsung zwischen 5,0 % und 7,0 % p.a. rechnen, die zweimal im Jahr ausgezahlt wird. Die Laufzeit der Projekte beträgt in der Regel zwischen einem und fünf Jahren und kann zudem individuell verkürzt werden, indem die Anteile über den Online Handelsplatz von BERGFÜRST verkauft werden.

Immobilienaktien und REITs Neben Immobilienbeteiligungen gibt es zudem die Option indirekter Immobilien Geldanlagen. Anleger können Beteiligungen an Immobiliengesellschaften oder REITs in Form von Aktien erwerben. Beim Portfolioaufbau sollten Sie jedoch beachten, dass ein solches Investment der Assetklasse ‘Aktien’ und nicht ‘Immobilien’ zuzuordnen ist, denn Immobilienaktien unterliegen Kursschwankungen und bilden nicht zwangsläufig die Entwicklung des Immobilienmarktes ab.

Immobilien ETF Eine weitere Möglichkeit, um indirekt über Aktien in Immobilien zu investieren, sind Immobilien ETF. Der Vorteil eines ETFs ist, dass Anleger auch bei geringem Kapitaleinsatz diversifiziert anlegen können. So kann ebenfalls von kurzen Laufzeiten und geringen Mindestanlagevolumen profitiert werden. Die Rendite der verschiedenen Finanzprodukte variiert dabei.

Immobilieninvestment bei BERGFÜRST auf einen Blick:

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