Aufschlag auf Mini-Renten: So hoch fällt die Grundrente aus

Von Mauritius Kloft – aktualisiert am 10.11.2022

Nicht alle Rentnerinnen und Rentner kommen mit ihrer Rente über die Runden. Im Gegenteil: Jeder fünfte Mensch über 80 Jahren ist
laut einer Studie der Uni Köln 
von Armut betroffen – bezieht also ein maximales Einkommen von weniger als 1.167 € im Monat. Der Anteil an Frauen liegt dabei höher als der der Männer.

Um dem Problem der Altersarmut zu begegnen und Erwerbsbiografien aufzuwerten, hat der Bund 2020 die Grundrente beschlossen; das Grundrentengesetz trat am 1. Januar 2021 in Kraft. Der Zuschlag zur Altersrente soll laut Arbeits- und Sozialministerium an rund 1,3 Mio. Rentnerinnen und Rentner in Deutschland fließen.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wer Anspruch auf die Grundrente hat, wie hoch die Zusatzzahlung ausfällt und was Sie bei der Grundrente beachten sollten.

Wie funktioniert die Grundrente?

Die Grundrente, auch Mindestrente genannt, ist keine eigenständige Rentenart, sondern lediglich ein Zuschlag zur gesetzlichen Rente. Die Grundrente soll Menschen unterstützen, die lange Zeit rentenversichert gewesen sind und deren Rente trotzdem unterdurchschnittlich ausfällt.

Die Grundrente richtet sich daher besonders an Menschen, vorwiegend Frauen, die etwa in Teilzeit gearbeitet und entsprechend wenig Beiträge in die Rentenkasse gezahlt haben. Ihre Lebensleistung soll mit der Zahlung mehr honoriert werden; sie sollen durch die Grundrente besser gestellt werden als nur mit Grundsicherung im Alter.

Auch wenn die beiden Begriffe Grundrente und Grundsicherung ähnlich klingen, meinen sie doch unterschiedliche Zahlungen. Die Grundsicherung ist eine Sozialleistung, die den Lebensunterhalt sicherstellen soll. So sollen Lebensmittel, Wohnung oder Beiträge für die Krankenkasse bezahlt werden. Ähnlich wie bei Arbeitslosengeld II gibt es einen pauschalen Regelsatz, der im Jahr 2022 bei 449 € für Alleinstehende liegt. Die Grundsicherung gibt es nur auf Antrag und nach einer Bedürftigkeitsprüfung.

Die Grundrente hingegen fließt automatisch mit der Rentenüberweisung, sofern Sie einen Anspruch darauf haben. Einen extra Antrag auf die Grundrente müssen Sie nicht stellen. Dieser bringt übrigens auch nichts, um eine vorzeitige Auszahlung des Zuschlags zu erhalten.

Entscheidend für die Berechnung der Grundrente sind die sogenannten Rentenpunkte, auch Entgeltpunkte genannt. Diese bestimmen auch maßgeblich die Höhe Ihrer regulären Rente. Mit dem Grundrenten-Zuschlag bekommen Sie weitere Rentenpunkte obendrauf.

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Verwaltungsaufwand für die Grundrente ist groß

Seit Juli 2021 wird die Grundrente ausgezahlt. Allein: Viele Bestandsrentner, die Anspruch auf die Grundrente hätten, haben den Zuschlag noch nicht bekommen. Denn der Verwaltungsaufwand für die Rentenversicherung ist immens – immerhin muss die Versicherung mehr als 26 Mio. Rentnerinnen und Rentner in Deutschland überprüfen.

Bis Ende 2022 will die Rentenversicherung mit der Überprüfung sämtlicher Ansprüche fertig sein. Keine Sorge: Alle Zahlungen der Grundrente werden ab dem 1. Januar 2021 rückwirkend gezahlt. Das bedeutet, durch die verspätete Auszahlung gehen Ihnen keine Zahlungen verloren.

Wer bekommt die Grundrente?

Um die Grundrente erhalten zu können, müssen zwei Voraussetzungen greifen:

  1. Sie müssen mindestens 33 Jahre an sogenannten Grundrentenzeiten aufweisen. Was genau dazu zählt, lesen Sie weiter unten. Um den vollen Grundrentenzuschlag zu erhalten, müssen es gar 35 Beitragsjahre sein.
  2. Zudem darf Ihr Durchschnittsverdienst nicht höher als 80 % des bundesweiten Durchschnittsverdienstes liegen – mindestens aber bei 30 %. Das macht für das Jahr 2022 mindestens rund 973 € und maximal rund 2.594 € brutto im Monat. Alle Zeiten, in denen Sie weniger als 30 % des Durchschnittsentgelts verdient haben, werden bei der Berechnung der Grundrente aussortiert.

Die Grundrente soll dafür sorgen, dass viele Menschen oberhalb des Grundsicherungsniveaus liegen. Allein: Durch das Grundrentengesetz greift auch ein erhöhter Freibetrag in der Grundsicherung im Alter oder beim Wohngeld. Und hier kommen erneut die Grundrentenzeiten ins Spiel. Bei mindestens 33 Jahren sind 100 € der monatlichen Rente anrechnungsfrei – selbst wenn Sie keine Grundrente erhalten. Dazu werden 30 % der darüberliegenden Rente ebenfalls nicht auf die Sozialleistungen angerechnet – maximal bis zu einem monatlichen Betrag von 224,50 € im Jahr 2022. Weitere Infos erhalten Sie beim zuständigen Grundsicherungsamt.

Welche Zeiten gelten für die Grundrente?

Folgende Zeiten zählen als Grundrentenzeiten. Ein Überblick:

  • Zeiten, in denen Sie rentenpflichtversichert waren, also als Angestellter oder Selbstständiger Pflichtbeiträge in die Rentenkasse gezahlt haben
  • Zeiten, in denen Sie Pflichtbeiträge für Kindererziehung und Pflege gezahlt haben
  • Zeiten, in denen Sie Leistungen bei Krankheit oder Reha erhalten haben
  • Sogenannte Ersatzzeiten – also Zeiten, in denen Sie daran gehindert wurden, Beiträge in die Rentenkasse zu zahlen (etwa wegen Kriegsdienst oder politischer Haft in der DDR)

Diese Besonderheiten greifen bei Kindererziehung und Pflege

Bei der Anerkennung von Zeiten der Kindererziehung und der Pflege als Grundrentenzeiten müssen Sie einige Besonderheiten beachten. So zählen Kindererziehungszeiten, also Zeiten, die Sie im Rahmen der Mütterrente anerkannt bekommen, für die Grundrente. Das bedeutet: Die Entgeltpunkte aus der Mütterrente werden hinzugerechnet und könnten womöglich die Grundrente schmälern. Bis zu 3 Rentenpunkte sind es für Kinder, die ab 1992 geboren sind, und bis zu 2,5 Entgeltpunkte für Kinder, die vor 1992 geboren wurden.

Andererseits werden Kinderberücksichtigungszeiten, für die Sie zwar keine Entgeltpunkte bekommen, ebenfalls als Grundrentenzeiten berücksichtigt. Das geht bis zum 10. Lebensjahr des Kindes. Diese können dafür sorgen, dass Sie die Mindestanzahl an Grundrentenzeiten von 33 Beitragsjahren überhaupt erreichen.

Pflegezeiten zählen indes nur ab einem bestimmten Zeitpunkt. So wird eine nicht erwerbsmäßige Pflege nur dann für die Grundrente anerkannt, wenn sie zwischen Januar 1992 und April 1995 als Berücksichtigungszeit gilt. Bei nicht erwerbsmäßiger Pflege ab 1995 muss die Pflegekasse gar einen Pflichtbeitrag an die Rentenversicherung abgeführt haben, damit die Pflege als Grundrentenzeit gilt.

Welche Zeiten zählen nicht für die Mindestrente?

Doch es gibt auch eine Reihe von Zeiten, die nicht für den Grundrentenzuschlag zählen. Ein Überblick:

  • Zeiten der Arbeitslosigkeit, also Zeiten, in denen Sie Arbeitslosengeld I und II bezogen haben
  • Schulausbildung
  • Schwangerschaft
  • Zeiten, die Ihnen aus einem Versorgungsausgleich nach der Scheidung gutgeschrieben wurden
  • freiwillige Beiträge in die Rentenversicherung
  • Zeiten, in denen Sie in ein anderes Versorgungssystem eingezahlt haben (also etwa in ein berufsständisches Versorgungswerk)
  • Minijob, wenn Sie keinen eigenen Beitrag gezahlt haben

Ein Minijob ist grundsätzlich rentenversicherungspflichtig. Das bedeutet, dass Sie einen Eigenbeitrag von 3,6 % und Ihr Arbeitgeber von 15 % an die Rentenkasse leisten. In diesem Fall würden die Beitragsjahre bei einem Minijob auch als Grundrentenzeiten zählen. Lassen Sie sich hingegen von der Versicherungspflicht befreien und verzichten auf den Eigenbeitrag in die Rentenversicherung, geht Ihnen auch die Anrechnung als Grundrentenzeit verloren.

Wie berechnet sich die Grundrente?

Die Berechnung der Grundrente ist etwas komplizierter. Deshalb gehen wir die Berechnung einmal Schritt für Schritt durch.

  1. Zunächst einmal prüft die Rentenversicherung, ob Sie die Mindest-Grundrentenzeiten von 33 Jahren erfüllen.
  2. Anschließend sortiert die Rentenversicherung sämtliche Zeiten heraus, in denen Sie weniger als 30 % des Durchschnittslohns verdient haben. Der bisherige Verdienst spielt neben der Anzahl der Beitragszeiten eine wichtige Rolle, um die Grundrente zu erhalten.
  3. Die Rentenpunkte, die Sie in den übrigen Zeiten gesammelt haben, rechnet die Versicherung im nächsten Schritt zusammen und bildet einen Durchschnittswert.
  4. Dieser Durchschnittswert wird verdoppelt: Sollte der doppelte Wert oberhalb von 0,8 Rentenpunkte liegen, wird der ursprüngliche Durchschnittswert von 0,8 abgezogen. Denn die 0,8 Rentenpunkte entsprechen 80 % des Durchschnittsverdienst bei 35 Grundrentenjahren. Die Differenz bildet dann den Aufschlag. Sollte der verdoppelte Durchschnittswert bei weniger als 0,8 Rentenpunkten liegen – der einfache Wert also maximal bei 0,4 Entgeltpunkten – ist das der Aufschlag. Es gilt: Der Höchstbetrag steigt mit der Anzahl der Grundrentenjahre an. Das bedeutet, bei einer Grundrentenzeit von nur 33 Jahren gilt der Höchstbetrag von 0,4 Entgeltpunkten.
  5. In einem letzten Schritt zieht die Rentenversicherung von diesem Aufschlag 12,5 % ab. Besser gesagt: Sie multipliziert den Aufschlag mit dem sogenannten Äquivalenzfaktor, der bei 0,875 liegt. Das Ergebnis sind die Rentenpunkte, die es zusätzlich für die Grundrentenzeiten gibt. Um die tatsächliche Zahlung zu erhalten, muss der Aufschlag mit den Grundrentenzeiten und dem aktuellen Rentenwert multipliziert werden. Der Rentenwert liegt 2022 im Westen bei 36,02 €, im Osten bei 35,52 €.

Beispiele zur Berechnung der Grundrente

Damit Sie die Berechnung der Grundrente leichter nachvollziehen können, haben wir für Sie einige Beispiele mit unterschiedlichen Erwerbsbiografien erstellt:

Beispiel 1: Friedhelm Müller, 1953 geboren, seit August 2018 in Rente


Lebensabschnitt

Grundrentenzeiten

gesammelte Jahre für die Grundrente

Durchschnittliche Entgeltpunkte / Jahr
Schule (bis zum 17. Lebensjahr) nein 0 0
Ausbildung (bis zum 20. Lebensjahr) ja 3 0,16
Wehrdienst (bis zum 21. Lebensjahr) ja 1,25 1*
Berufsleben (bis zum 65. Lebensjahr) ja 44,33 0,68
Regelaltersrente (mit 65 Jahren und 7 Monaten) nein 0 0

*Für den Wehrdienst zwischen 1961 und 1981 gibt es einen Entgeltpunkt pro Jahr. Die Dauer des Wehrdienstes im Zeitraum zwischen 1973 und 1991 lag indes bei 15 Monaten – so kommen wir auf 1,25 gesammelte Entgeltpunkte für die Zeit des Wehrdienstes

So berechnet sich die Grundrente

  • Friedhelm Müller hat insgesamt 48,58 Jahre an Grundrentenzeiten gesammelt – das sind mehr als genug für die Grundrente. Diese Voraussetzung erfüllt er also.
  • Nun rechnet die Rentenversicherung aus diesen Zeiten diejenigen heraus, in denen er weniger als 30 % des Durchschnittslohns erhalten hat. Das sind die Ausbildungszeiten.
  • Anschließend wird der Durchschnittswert der restlichen Zeiten gebildet. Er liegt folglich bei 0,646.
  • Dieser Wert liegt bei einer Verdoppelung oberhalb von 0,8. Um den Grundrentenzuschlag zu erhalten, ziehen wir den Durchschnittswert (0,646) von 0,8 Entgeltpunkten ab. Der Zuschlag liegt also bei 0,154.
  • Im Anschluss wird dieser Wert mit dem Äquivalenzfaktor von 0,875 multipliziert. Herr Müller hat also einen Anspruch auf 0,13475 Grundrentenzuschlag.

Um die tatsächliche Grundrentenzahlung zu errechnen, muss dieser Wert mit dem aktuellen Rentenwert sowie den 35 Grundrentenjahren, die maximal zählen, multipliziert werden. Die Formel lautet: 0,13475 × 35 × 36,02 € = 169,88 € im Monat.

Friedhelm Müller hat die meiste Zeit seines Lebens unterdurchschnittlich verdient. Immerhin sammelte er im Mittel lediglich 0,68 Rentenpunkte – also nur 68 % des Durchschnitts. Durch die Grundrente wird er besser gestellt und seine Erwerbsbiografie aufgewertet.

Beispiel 2: Brigitte Schneider, 1955 geboren, seit Oktober 2020 in Rente


Lebensabschnitt

Grundrentenzeiten

gesammelte Jahre für die Grundrente

Durchschnittliche Entgeltpunkte / Jahr
Schule (bis zum 18. Lebensjahr) nein 0 0
Ausbildung (bis zum 21. Lebensjahr) ja 3 0,12
Berufsleben (Vollzeit, bis zum 24. Lebensjahr) ja 3 0,62
Geburt 1. Kind und Kindererziehung (bis zum 26,5. Lebensjahr) ja 2,5 1*
Berufsleben (Teilzeit, bis zum 28,5. Lebensjahr) ja 2 0,31
Geburt 2. Kind und Kindererziehung (bis zum 34,5. Lebensjahr) ja 6 0,42**
Berufsleben (Teilzeit, bis zum 47,5. Lebensjahr) ja 13 0,31
Berufsleben (Vollzeit, bis zum 65. Lebensjahr) ja 18,25 0,62
Regelaltersrente (mit 65 Jahren und 9 Monaten) nein 0 0

*für Kindererziehung werden maximal 2,5 Entgeltpunkte gutgeschrieben, im Schnitt pro Jahr Kindererziehung ein Rentenpunkt

**Durchschnittswert ergibt sich aus Teilung von 2,5 Entgeltpunkte durch 6 Jahre


So berechnet sich die Grundrente

  • Brigitte Schneider hat insgesamt 47,75 Jahre an Grundrentenzeiten gesammelt, also erfüllt sie diese Voraussetzung ebenfalls.
  • Zeiten, in denen sie weniger als 0,3 Rentenpunkte erhalten hat, werden heraussortiert – das sind die Ausbildungszeiten.
  • Der restliche Durchschnittswert der Entgeltpunkte liegt bei 0,51.
  • Bei der Verdoppelung liegt der Wert oberhalb von 0,8. Also ziehen wir die 0,51 von 0,8 ab – dann erhalten wir den Zuschlag von 0,29.
  • Diesen multipliziert man mit 0,875 – und bekommt den Grundrentenzuschlag von 0,25375.

Die tatsächliche Grundrentenzahlung liegt folglich bei 0,25375 × 35 × 36,02 € = 319,90 € im Monat. Sie sehen: Brigitte Schneider profitiert besonders durch den Grundrentenzuschlag, da sie in ihrem Erwerbsleben vergleichsweise wenig Entgeltpunkte gesammelt hat – in Teilzeit hat sie nur 31 % des durchschnittlichen Lohns verdient. Die Grundrente dürfte die reguläre Altersrente deutlich aufwerten.

Da die Grundrente zu Ihrer regulären Bruttorente zählt, müssen Sie ebenfalls Sozialversicherungsbeiträge darauf zahlen – also einen Beitrag zur Krankenversicherung als auch in die Pflegekasse. Entsprechend kann der Grundrentenzuschlag in der Altersrente auch den Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente schmälern, also Witwen- oder Witwerrente.

Wird Einkommen auf die Grundrente angerechnet?

Ja, es findet eine Einkommensprüfung für die Grundrente statt. Das bedeutet: Den vollen Grundrentenzuschlag bekommen Sie lediglich bis zu einem monatlichen Einkommen von 1.250 € (als Single). Für Ehepaare gilt ein Einkommensfreibetrag von 1.950 €. Überschreiten Sie mit Ihrem Einkommen diesen Freibetrag, werden 60 % der Einkünfte, die darüber liegen, auf die Grundrente angerechnet. Einkommen, das über den Einkommensfreibetrag von 1.600 € (Single) bzw. 2.300 € (Ehepaare) reicht, wird indes voll angerechnet.

Im Regelfall greift für die Einkommensanrechnung das zu versteuernde Einkommen des vorletzten Jahres. Das bedeutet: Vom Bruttoeinkommen werden Sonderausgaben oder Freibeträge abgezogen, erst dieses Einkommen zählt dann. Wie hoch Ihr zu versteuerndes Einkommen ist, finden Sie im Steuerbescheid. Sollte das zu versteuerende Einkommen aus dem vorletzten Jahr nicht vorliegen, wird das Alterseinkommen aus dem vorvorletzten Jahr herangezogen.

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Keine Bedürftigkeitsprüfung in der Grundrente

Die Rentenversicherung überprüft jedes Jahr Ihre Einkünfte. Sollte sich das Alterseinkommen ändern, kann es also gut sein, dass sich auch der Grundrentenzuschlag ändert.

Eine Bedürftigkeitsprüfung wie bei der Grundsicherung im Alter findet indes nicht statt. Das heißt: Ihr Vermögen wird nicht auf die Grundrente angerechnet – wenn Sie also in einem abbezahlten Eigenheim wohnen, können Sie trotzdem einen Anspruch auf Grundrente haben. Etwaige Mieteinnahmen dagegen werden ggf. auf die Grundrente angerechnet.

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