Berlin – Zehlendorf

Projektgrundstück in beliebter Lage mit Residualwertgutachten über € 4.770.000

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Nachgefragt! Interview mit Projektentwickler Jasper Hannan

Berlin – Zehlendorf 22.07.2022, 12:49

In unserem aktuellen Emissions-Interview erklärt Projektentwickler und Gesellschafter der LenzWerk Holding GmbH Jasper Hannan, was es mit der “Inhouse-Strategie” auf sich hat und wie sie mit den aktuellen Herausforderungen für Immobilienentwickler umgehen. Zudem spricht er über die Marktchancen der später zu errichtenden Immobilie und was Ihn vom Standort der Liegenschaft überzeugt hat. Viel Spaß bei der Lektüre!

BERGFÜRST
Hr. Hannan, Ihr Unternehmensnetzwerk, die LenzWerk Holding GmbH, arbeitet weitgehend nach der “Inhouse-Strategie”. Was bedeutet das?
Andreas Krone

Die LenzWerk Holding GmbH befasst sich in erster Linie mit dem Neubau, Umbau und der Modernisierung von Eigentumswohnungen. Im Laufe der Zeit haben wir innerhalb der LenzWerk Unternehmensgruppe, im Bezug auf die unterschiedlichen Leistungsphasen, spezialisierte Tochtergesellschaften gegründet.

Insgesamt sind wir dadurch inzwischen auf ein Team von knapp 20 Personen angewachsen. Dies versetzt uns in die Lage, unsere Projekte von A bis Z mit bestmöglicher Expertise inhouse realisieren zu können. So können wir eine gleichbleibende Qualität sicherstellen, dauerhaft mit verlässlichen Partnern zusammenarbeiten und profitieren von kurzen Entscheidungswegen.

Dank dieses stringenten Konzepts konnte die LenzWerk bereits eine Reihe von renommierten Bauvorhaben im In- und Ausland verwirklichen. Eines der spannendsten Projekte war in diesem Zusammenhang sicherlich das Thomas Mann Haus in Los Angeles, das 2018, nach umfassenden Umbaumaßnahmen, von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Rahmen eines offiziellen Festakts wieder eröffnet wurde.

BERGFÜRST
Was hat Sie am Standort der Liegenschaft überzeugt?
Andreas Krone

Bei unserer Projektarbeit haben wir einen Fokus auf Berlin, weil die Stadt uns nach wie vor fasziniert – gerade auch im Bezug auf ihre Chancen, die sie Immobilienentwicklern bietet. Für uns bleibt sie im deutschen Städteranking in dieser Hinsicht nahezu unerreicht. Die anhaltende Wohnungsknappheit bei der gleichzeitig immer noch viel zu geringen Zahl an Neubauten stellt für uns ein großes Potential dar. Und bei dem Angebot Berlin – Zehlendorf haben wir darüber hinaus auch noch eine Liegenschaft erwerben können, die in einer absoluten Top-Wohngegend verortet ist.

BERGFÜRST
Wie schätzen Sie die Marktchancen für die später zu errichtende Immobilie ein?
Andreas Krone

Wie zuvor ausgeführt, sehen wir einen anhaltend starken Immobilienmarkt in Berlin. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf nimmt überdies eine prominente Position ein, da wir hier von einer besonders nachgefragten Lage sprechen. Die Metropole zeigt sich hier gemütlich, grün und wasserreich und weist eine zum großen Teil gewachsene Siedlungsstruktur auf – kurz: Wer hier wohnt, lebt gerne hier und das auch häufig über mehrere Generationen. Dazu kommt, dass wir mit dem Kauf die letzte, verfügbare Fläche zur Lückenbebauung vor Ort erwerben konnten und das gemäß Residualwertgutachten zu einem der Lage und dem Potential der Liegenschaft angemessenen Preis. Somit lässt sich das Projekt auch wirtschaftlich vernünftig realisieren.

BERGFÜRST
Wie schätzen Sie die Chancen auf die Erlangung der Baugenehmigung ein?
Andreas Krone

Wir schätzen die Chancen hier aus zwei Gründen für sehr gut ein: Erstens werden wir die Planung für ein Vorhaben einreichen, das sich perfekt in die das Grundstück umgebende Nachbarschaft einfügen wird. Das heißt, dass also bereits Baugenehmigungen in ähnlicher Form erlangt werden konnten. Und zweitens stehen wir im direkten Austausch mit der Baubehörde und konnten bereits der Kommunikation entnehmen, dass die Chancen auf eine Erteilung realistisch sind.

BERGFÜRST
Wie begegnen Sie den aktuellen Herausforderungen (Fachkräftemangel, Baustoffengpass, generelle Verteuerung) als Immobilienentwickler?
Andreas Krone

Konkret im Bezug auf das Projekt in Berlin-Zehlendorf lässt sich sagen, dass in dieser frühen Projektphase, vor dem eigentlichen Hochbau, die aufgezählten Faktoren noch keine Rolle spielen. Aber natürlich müssen wir uns bei unseren anderen, weiter fortgeschrittenen Projekten mit diesen Fragen beschäftigen.

Als erfahrene Immobiliengesellschaft sind wir es gewohnt, Antworten auf unterschiedliche Herausforderungen bei einem Bauprojekt parat zu haben. Die eingangs beschriebene Inhouse-Strategie hilft uns maßgeblich in Zeiten des Handwerker- bzw. Fachkräftemangels. Zum Teil verfügen wir im Netzwerk auch noch über lagernde Baustoffe, so dass wir die Verteuerung partiell ausgleichen können. Was uns auch sehr entgegenkommt ist, dass wir unsere Vorhaben generell mit großzügigen Zeitpuffern planen und so aktuell bei keinem Projekt vor ernsthaften Herausforderungen stehen.