Middendorf Haus Hamburg

Das Middendorf Haus ist ein sechsgeschossiges Bestandsobjekt zentral gelegen in der Hamburger Innenstadt

Zurückgezahlt

 

€ 1.100.000

Emissionsvolumen 

19.12.2017

Laufzeitende 

26,75 %

Zinsen p.a. 

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Middendorf Haus Hamburg

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Review-Interview mit Guido Sandler und Arne Olofsson zur Emission "Middendorf Haus"

Middendorf Haus 03.03.2015, 17:35

Guido

Guido Sandler: Hallo Herr Olofsson, die Emission „Middendorf Haus“ auf BERGFÜRST war erfolgreich und auch der Handel ist gut gestartet. Mich würde interessieren, wie Sie den gesamten Prozess und die Zusammenarbeit mit BERGFÜRST empfunden haben?

Arne Olofsson: Zunächst einmal muss ich sagen: Das war insgesamt eine spannende Sache für uns.

Es gab ja praktisch keine Vorbilder, an denen man sich hätte orientieren können. Das war schon ein Sprung ins kalte Wasser. Wir wussten auch nicht, was da an Öffentlichkeitsarbeit auf uns zu kommen, wie groß der Informationsbedarf der Anleger sein würde. Auch das Tempo war ziemlich beeindruckend – sowohl was die Vorbereitungszeit als auch die Emission selbst angeht. Wir haben 1,1 Mio. Euro in etwas mehr als einem Monat eingesammelt – das ist schon recht sportlich! Über die Zusammenarbeit mit BERGFÜRST kann ich nur sagen, dass das Team mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand und jeder Einzelne hochmotiviert am Erfolg des Projekts mitgearbeitet hat. Mein Team und ich fühlten uns einfach sehr gut betreut und dazu herrscht ein sehr angenehmes Arbeitsklima – das schätze ich schon sehr!

GS: Weil Sie es gerade angesprochen haben: Wie aufwendig war die Öffentlichkeitsarbeit letztlich für Sie?

AO: Für uns war von Anfang an klar, dass im Rahmen eines solchen Projekts detailliertere Fragen bei den Anlegern aufkommen – es hätte uns eher verwundert, wenn dies nicht so gewesen wäre! Schnell stellte sich für uns aber heraus: Wir können die Kommunikation auch mit überschaubaren Ressourcen managen und das stets konstruktive Feedback der Investoren zeigte uns, dass sie sich mit dem Investment tatsächlich tiefgreifend auseinander gesetzt haben – das empfanden wir als Wertschätzung unseres Angebots und auch unserer Arbeitsweise. Durch diese Transparenz und die Präsentation von soliden Immobilienobjekten, die in ihrer Struktur einfach zu verstehen sind, wollen wir uns eine positive Reputation bei unseren Investoren erarbeiten. Unser Ziel ist klar: Das Middendorf Haus soll keine Eintagsfliege bleiben, wir möchten mit BERGFÜRST ein Seriengeschäft aufbauen, um nachhaltig Zugang zu Kapital zu erhalten und so eine neue und dauerhafte Refinanzierungsform für unser Unternehmen zu erschließen.

GS: Warum haben Sie sich überhaupt für BERGFÜRST und für den innovativen Weg der digitalen Finanzierung entschieden?

AO: Natürlich muss ich als Unternehmer auf die Kosten achten. Die Kapitalaufnahme über BERGFÜRST ist da schon sehr attraktiv: Es entstehen keine Vertriebs- oder Weichkosten und die Vergütung von BERGFÜRST erfolgt zum Großteil aus der Wertsteigerung der Immobilie zum Laufzeitende. So kann nahezu 100 % des eingesammelten Kapitals investiert werden. Aber die niedrigen Kosten alleine hätten uns nicht restlos überzeugt. Letztlich wars die innovative Idee hinter BERGFÜRST. Die Art und Weise der Präsentation unserer Immobilie auf der Plattform, das ist schon toll! Auch die Kommunikation über die sozialen Medien mit unseren Investoren – das alles war sehr spannend und neu für uns.

Arne

Das lieferte uns viele neue kreative Ideen und Einsichten für unsere weitere Projektarbeit. Wir freuen uns, dass wir als eine der ersten Immobiliengesellschaften hier ganz neue Wege beschreiten und nehmen auch gerne die Vorreiterrolle ein - Fortschritt kommt schließlich durch Innovation.

GS: Bei einem solch großen Projekt ist Vorbereitung alles. Wie haben Sie das gestemmt? Hatten Sie auch ein großes Berater-Team an der Hand?

AO: Die überraschende Antwort ist: Wir haben das tatsächlich mit einem recht überschaubarem Team hinbekommen. Hinzugekommen sind unsere Rechtsanwälte und ein Gutachter. Wie gesagt: die Mit- und Zuarbeit von und mit BERGFÜRST ist klasse und so war das Projekt für uns erfreulich schlank umsetzbar.

GS: Einer der entscheidendsten Erfolgsfaktoren ist das Exposé, in dem das Projekt vorgestellt wird. Wie aufwendig war es, dieses für das Middendorf Haus zu erstellen?

AO: Das Zusammentragen von Informationen für Investitionsentscheidungen ist unser Kerngeschäft. Das müssen wir kontinuierlich aus dem Effeff liefern und deshalb war das für uns so eine einfach zu bewältigende Routinearbeit.

GS: Sie hatten zuvor Ihre Vorreiterrolle angesprochen. Gab es denn Resonanzen aus der Branche?

AO: Tatsächlich gab es eine Reihe von Branchenkollegen, die auf mich zugekommen sind und mehr über den Finanzierungsprozess erfahren wollten. Dabei sind auch zahlreiche neue Kontakte entstanden. Interessant ist auch, dass wir jetzt nicht nur in der Immobilienbranche, sondern auch branchenübergreifend als innovatives Unternehmen wahrgenommen werden.

GS: Glaubt man den Medien, werden branchenübliche Banken rege Konkurrenz aus dem Onlinesegment bekommen. Was glauben Sie? In welche Richtung wird sich die digitale Finanzierung entwickeln?

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AO: Das ist auch mein Eindruck: Aus meiner Sicht müssen sich die etablierten Banken dringend weiter entwickeln, wenn sie beim Thema Digitalisierung nicht den Anschluss verlieren wollen. Auf der anderen Seite bin ich überzeugt, dass sich die neuen FinTech-Unternehmen wie BERGFÜRST weiter etablieren und zur selbstverständlichen Alternative bei Finanzierungsvorhaben werden. Ich glaube an ihren Erfolg, denn die Vorteile für Investoren und Kapitalnehmer liegen einfach klar auf der Hand.

GS: Sie haben 1,1 Millionen Euro eingesammelt. Was machen Sie mit dem Kapital? Gibt es Pläne für eine nächste Emission mit BERGFÜRST?

AO: Wir stecken bereits mitten in der Projektarbeit für eine weitere Immobilie, die wir gerne bei BERGFÜRST präsentieren möchten. Wir sind da schon sehr weit, und das Objekt begeistert auf den ersten Blick. Ich freue mich schon, wenn der Vorhang fällt, und wir die Immobilie zum ersten Mal zeigen können. Leider, leider darf ich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nichts verraten.

GS: Ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit für dieses Feedback genommen haben. Ich bin mir sicher, dass wir und unsere Investoren noch viel von Ihnen hören werden. Na, dann: Bis zur nächsten Emission!

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