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Die aktuelle Spendenaktion: „Tausendundeine Rampe für Deutschland“
Tausendundeine Rampe für Deutschland
Wir machen Deutschland rollstuhlgerecht!

Für jeweils 100€ Spendeneinsatz können wir eine mobile Rampe
für die Aktion anschaffen. Auch ein kleiner Beitrag hilft!

Jetzt spenden

Wie die Idee für "Tausendundeine Rampe" enstand

Dieser Artikel wurde geschrieben vonGelöschter Investor newslist.date_from03.12.2012, 09:56



Im Sommer 2010 haben wir SOZIALHELDEN angefangen, eine Onlinekarte zu entwickeln, auf der jeder die Rollstuhlgerechtigkeit öffentlicher Orte markieren kann. Wir wollten damit die Mobilität von Menschen im Rollstuhl erhöhen und es ihnen einfacher machen, ihren Tag zu planen und am öffentlichen Leben teilzunehmen.


Wheelmap.org entstand und ist seitdem immer weiter gewachsen. Innerhalb der letzten zwei Jahre haben unsere Nutzer weltweit mehr als 290.000 Orte markiert. Jeden Tag kommen über 200 neue Markierungen hinzu. Das Tolle ist: der Großteil der Orte ist als rollstuhlgerecht oder teilweise rollstuhlgerecht markiert. Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren oder Kinderwägen haben also Zugang zu diesen Orten.


Was ist mit den nicht rollstuhlgerechten Orten?


Aber im Laufe der Zeit haben wir uns gefragt, was man mit den über 60.000 Orten macht, die bisher als nicht rollstuhlgerecht auf Wheelmap.org markiert sind? Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es oft nur eine oder zwei Stufen sind, die einem mobilitätseingeschränkten Menschen den Zugang verwehren. Achten Sie mal selbst darauf, dann fällt Ihnen sicher auch auf, dass es viele Barrieren gibt, die man mit einer Rampe überwinden könnte.

Deswegen haben wir angefangen mit Ladenbesitzern zu sprechen, ob sie sich eine Rampe an ihrem Eingang vorstellen könnten, um damit den Zugang für mobilitätseingeschränkte Menschen zu erleichtern. Viele Ladenbesitzer waren der Idee gegenüber aufgeschlossen, aber wussten nicht, wo man eine Rampe bestellt oder es gab keine günstigen Angebote.

SOZIALHELDEN Team

Wie kam es zu der Aktion mit BERGFÜRST?


Also haben wir uns in diesem Herbst zum ersten mal mit BERGFÜRST getroffen und über das Problem gesprochen. Schnell kam die Frage auf “und was wäre, wenn jetzt Rampen für die Cafés vorhanden wären?” - vielleicht war diese Frage die Geburtstunde der Aktion “Tausendundeine Rampe”.

Gemeinsam mit BERGFÜRST glauben wir daran, dass es genug Menschen gibt, die für Rampen spenden möchten, die dann in ganz Deutschland verteilt werden können. Wie im Stil der Wheelmap soll über deren Verteilung dann nicht von extra eingerichteten “Jurys” oder “Komitees” entscheiden werden, sondern durch die Wheelmap-Nutzer und Spender selbst.


Und so gehts:


Mit “Tausendundeine Rampe” sammeln wir Spenden, um so viele Rampen wie möglich anschaffen zu können. Je nach Spendenvolumen können wir für jeweils 100,- Euro einen Laden durch eine gesponsorte Rampe rollstuhlgerecht machen.

Wir werden alle durch die Aktion finanzierten Rampen mit Hilfe der Wheelmap-Nutzer an Cafés, Läden und andere öffentlich zugängliche Orte in ganz Deutschland verteilt. Dabei ist es natürlich auch wichtig, das Thema Rollstuhlgerechtigkeit weiter in die Gesellschaft zu tragen und immer mehr Menschen dafür zu sensibilisieren.


Für uns und BERGFÜRST ist es eine Premiere und wir hoffen, dass sich viele Menschen und Unternehmen an der Aktion beteiligen.

Helft uns dabei, indem ihr für die für “Tausendundeine Rampe” spendet und erzählt anderen davon.


Unterstützer

Samuel Koch

Samuel Koch
„Ich bitte Sie, spenden Sie eine Rampe oder bauen Sie eine für Ihr Geschäft und sagen Sie es weiter.“

Christoph Metzelder

Christoph Metzelder
„Sehr gerne unterstütze ich die Aktion Tausendundeine Rampe für Deutschland – für mehr Mobilität und Zugang für alle.“

Inka Bause

Inka Bause
„Ich bin dafür, dass jeder Mensch so selbstständig und selbstbestimmt wie möglich überall hin kommt!“

Udo Walz

Udo Walz
„Ich finde die Aktion sehr wichtig. Sie bietet nicht nur direkte Hilfe, sondern schafft auch Aufmerksamkeit.“

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