zurück zur Übersicht

Auflösung: BERGFÜRST und SOZIALHELDEN für Mobilität und höhere Selbstbestimmung

Inga Clausen 03.12.2012, 15:18

Sie haben es erraten. Gut. BERGFÜRST steht für Selbstständigkeit. Für Autonomie. Und für Teilhabe. Doch es geht hier nicht um falsche Sozialromantik. Sondern eben um Selbstbestimmung.

Viele mobilitätseingeschränkte Menschen nötigen uns alltäglich hohen Respekt ab. Aber manchmal scheitern sie an einer oder zwei Stufen. Die können sie nicht alleine überwinden. Dabei gibt es Abhilfe: ein schnödes Stück Blech zum Zusammenklappen. Eine Rampe. Kostet wenig, hilft viel. Beim Café um die Ecke, dem Kiez-Italiener oder dem Luxusrestaurant. Selbstbewusst betreten diese Menschen eigenständig den öffentlichen Raum.

Und das gilt nicht nur für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Sondern auch für Mütter mit ihren Kinderwagen, Gehbehinderte und alte Menschen mit einem Rollator. Wir sind alle in unserem Leben immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen. Am Anfang, am Ende und manchmal auch mittendrin.

Möchte ein Rollstuhlfahrer ein Restaurant betreten, legt eine Mitarbeiterin für kurze Zeit eine Rampe über die kurze Treppe. Das wars. Kurz und einfach. Aber wirksam. Denn oft kann der Rollstuhlfahrer die Rampe in der Folge leicht überwinden. Und befindet sich nicht nur im Gastraum, wo er hingehört. Sondern mitten im Leben.

Dafür brauchen wir – wie immer – Ihr Bestes: Ihr Geld. Wir haben den Titel unsers Projekts „Tausendundeine Rampe für Deutschland" der Märchenwelt entlehnt. Auch wenn es uns sonst selten gelingen mag: Helfen Sie mit, dass dieses Märchen wahr wird – zusammen können wir das schaffen! Aktivieren Sie auch Ihre Freunde und ihr soziales Netzwerk. Helfen Sie, unsere Welt von Beschränkungen zu befreien und Mobilität für alle zu schaffen! Jede Rampe zählt. Mit jeder Rampe wird Leben mobil.

Deshalb unterstützt BERGFÜRST Raul Krauthausen und den SOZIALHELDEN e.V., den Erfinder der Wheelmap.org. Wheelmap ist die Onlinekarte für rollstuhlgerechte Orte in Deutschland. Sie ist die größte Anwendung ihrer Art im Web und wurde zuletzt mit dem World Summit Award der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Von den mehr als 290.000 markierten Orten auf der Wheelmap.org sind über 60.000 Orte rot markiert und somit für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich. Diese, auf der Wheelmap rot markierten Orte möchten Raul Krauthausen und sein Team nun „grün" machen, indem sie mobile Rampen anschaffen und verteilen.

Das ist der Spendenzweck unseres ersten Weihnachts-Spendenprojekts, von dem wir künftig jedes Jahr eines abseits unseres Kerngeschäfts durchführen werden. Raul sagt zu recht: „Wir alle sind nur temporär nicht behindert. Nicht nur am Anfang und in der letzten Phase unseres Lebens können wir auf Unterstützung angewiesen sein."

Und nächstes Jahr geht es dann darum, wie Sie Ihr Geld vermehren, wenn Sie kleinen und mittelständischen Unternehmen das Kapital zur Verfügung stellen, das diese brauchen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Kommentar schreiben

Bitte anmelden, um einen Kommentar zu schreiben

Jetzt registrieren

Registrieren Sie sich kostenlos und unverbindlich. Sie erhalten so Zugang zu aktuellen Informationen zu unseren Emittenten und Emissionen.

Jetzt registrieren

BERGFÜRST auf Facebook