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„Sind 7 % Festzinsen p.a. für die aktuelle Immobilie überhaupt seriös?“

Andrea Kummermehr 23.01.2016, 14:03

Unser Immobilienangebot „Am Lohmühlenschatz" ist auf ein breites Interesse bei unseren Kunden gestoßen. Darüber freuen wir uns sehr! Insbesondere der vergleichsweise hohe Zinssatz hat großes Interesse geweckt.

Gleichzeitig erreichen uns Fragen rund um die Verzinsung von 7 % p.a. und wie diese zustande kommt. In diesem Blog-Beitrag gehen wir auf zwei häufig genannte Anfragen ein.

Warum bezahlt die Lohmühlenschatz-Gesellschaft 7 % Zinsen an die Crowd – wenn sie sich das Geld viel billiger von der Bank holen könnte?

An der Finanzierung des Neubauprojekts „Am Lohmühlenschatz" sind verschiedene Geldgeber involviert – ein Finanzierungspartner ist die regionale Sparkasse, die ihr Darlehen mit den derzeit üblichen 2 % verzinst begeben hat. Voraussetzung für dieses Darlehen, war eine bestimmte Eigenkapitalquote, die die Immobiliengesellschaft erfüllen muss. Das Crowd-Kapital wird wie Eigenkapital behandelt und dient dazu, die EK-Quote zum Teil zu erbringen. Das 7 %-Darlehen ist also die Voraussetzung, um in den „Genuss" der Fremdfinanzierung zu 2 % durch die Sparkasse zu kommen – die wiederum den Großteil der Projektkosten abdeckt. Das Crowd-Kapital ist Mezzanine-Kapital, also eigenkapitalersetzend, für die Immobiliengesellschaft. Auf dem freien Markt wird dieses Kapital, je nach Laufzeit und Projekt, mit Zinsen zwischen 5 und 20 % angeboten. Die 7 % unserer Neubauimmobilie bei zweijähriger Laufzeit sind auf diese Weise sowohl für unsere Investoren als auch die Lohmühlenschatz GmbH und Co.KG attraktiv.

Wieso bekomme ich beim „Middendorf Haus" 3,5 % p.a. und bei der Immobilie „Am Lohmühlenschatz" 7 % p.a.?

Das Middendorf Haus ist eine Bestandsimmobilie, die nahezu voll vermietet ist und über die Jahre hinweg bewiesen hat, dass sie wirtschaftlich gut funktioniert. Auch wenn, wie im Fall der Lohmühlenschatz-Immobilie, ein erfahrener Projektentwickler dahinter steht, gibt es projektbezogene Risiken bei einem Neubau, die höher sind, als bei einer Bestandsimmobilie. Das schlägt sich dann natürlich in der Höhe des Zinssatzes nieder.

Dazu kommt: Beim Middendorfhaus beteiligt der Emittent seine Investoren am Ende der fünfjährigen Laufzeit in Form einer Prämienzahlung in Höhe der Wertsteigerung über die Laufzeit. Beim Lohmühlenschatz hingegen ist keine Bonuszahlung bei Ablösung der Finanzierung geplant. Entsprechend muss die laufende Verzinsung höher sein.

Zusammengefasst heißt das: Das geringere Risiko der Bestandsimmobilie und der Bonuszins am Ende der Laufzeit bedingen die geringeren jährlichen Zinszahlungen beim Middendorfhaus im Vergleich zur Projektentwicklung „Am Lohmühlenschatz".

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