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Das Kleinanlegerschutzgesetz ist in Kraft – das ändert sich bei der nächsten Emission für Sie!

Andrea Kummermehr 14.08.2015, 14:00

Der Hintergrund des Kleinanlegerschutzgesetzes

Das neue Kleinanlegerschutzgesetz ist im Juli in Kraft getreten. Eine wichtige Änderung ist, dass das Partiarische Nachrangdarlehen fortan als Vermögensanlage eingestuft wird und Anbieter dieses Finanzinstruments so zu Finanzanlagevermittlern gemäß §34f Gewerbeordnung werden.

Das ändert sich für Sie als BERGFÜRST-Investor

Wenn Sie in laufende Fundings oder aktuell auf dem Sekundärmarkt Geld investieren möchten, ändert sich für Sie nichts. Die Neuerungen betreffen lediglich zukünftig startende Kampagnen.

Für neu startende Kampagnen bei uns gilt:

  • Als natürliche Personen dürfen Sie nur bis zu 10.000 Euro investieren
  • Bei Investitionen ab 1.000 Euro bis höchstens 10.000 Euro sind Sie verpflichtet, uns zu bestätigen, dass Sie über ein bestimmtes Mindest-Einkommen bzw. -Vermögen verfügen. (Das Investment­volumen darf höchstens doppelt so hoch sein wie Ihr Netto-Monatseinkommen oder Sie verfügen über ein frei verfügbares Vermögen von mindestens 100.000 Euro)
  • Sie müssen das Vermögensanlageinfortmationsblatt (VIB) zur Kenntnis nehmen, welches Sie auf drei Seiten kompakt über die wesentlichen Eigenschaften und v.a. Risiken der Vermögensanlage aufklärt
  • Sie sind verpflichtet, uns Auskunft über Ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit der angebotenen Art von Vermögensanlage zu geben

Keine Sorge: Alles ist mit wenigen Klicks erledigt!

Sie können die Bestätigung der Informationen und die Angaben zu Ihrer Investitions-Erfahrung ganz bequem anhand von Extra-Screens erledigen, die Sie während des Investitionsprozesses angezeigt bekommen.

Das heißt: Sie müssen dazu nicht Ihre Tastatur verlassen und können das Ganze mit wenigen Klicks abschließen.

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5 Kommentare

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Ramona Faber

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22.09.2015, 11:16

Was mir auch noch einfällt ist, ich kann wenn ich es denn tun würde trotzdem noch mein ganzes Vermögen aufs Spiel setzen (was ich natürlich nicht tun werde), aber ich kann ja so viele 10.000er in zich Projekte setzen, also ist das eh quatsch!

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Ramona Faber

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22.09.2015, 11:14

Mag ja sein, dass das eventuell sinnvoll ist, ich finde aber man sollte die Menschen nicht immer so bevormunden! Ich denke ich kann ganz gut selber einschätzen was ich mir leisten kann und was nicht, deshalb ist das Gesetz für mich sehr unsinnig.

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Andrea Kummermehr

28.08.2015, 16:47

Hallo Frau Breller,

vielen Dank für Ihren Hinweis und dem damit verbundenen Interesse an BERGFÜRST!

Unser Angebot unterliegt den Vorgaben des Kleinanlegerschutzgesetzes.

Eine Forderung des Gesetzes besagt, dass man die Risikohinweise bei den einzelnen Investment-Möglichkeiten deutlich kennzeichnen bzw. die entsprechenden Inhalte dazu kommunizieren muss.

Dabei ist es einerlei, ob das Angebot der Plattform A riskanter oder weniger riskant als das Angebot der Plattform B ist: Unterliegen die Angebote dem Kleinanlegerschutzgesetz müssen die Risikohinweise immer mit dazu.

Selbstverständlich kommt auch BERGFÜRST dieser Vorschrift nach.

Viele Grüße
Ihr BERGFÜRST Team

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Maria Breller

28.08.2015, 16:34

Schade, hätte mich wirklich interessiert, was beim Vertragswerk bzw. Angebot anders geregelt ist. Aber keine Antwort ist wohl auch eine Antwort...

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Maria Breller

25.08.2015, 10:04

Hallo liebes Bergfürst-Team,

als jemand der viel in Crowdinvesting-Projekte investiert (bis jetzt vor allem bei anderen Plattformen), interessiert mich, weshalb ihr keine Warnhinweise in eure Werbung (z. B. im Newsletter und auf Facebook) einbindet, wie es das Kleinanlegerschutzgesetz vorsieht. Inwiefern ist euer Angebot weniger risikoreich als bei anderen Plattformen?

Viele Grüße
Maria

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