zurück zur Übersicht

Guido Sandler zum Thema Ordermatching auf unserem Handelsplatz

Dr. Guido Sandler 09.02.2015, 16:30

GS

Liebe BERGFÜRST Kunden,

wir haben verstanden, dass beim Thema Ordermatching auf unserer Handelsplattform für viele von Ihnen nach wie vor Erklärungsbedarf besteht. Zu Beginn möchte ich deshalb das Verfahren bei uns im Handel noch einmal kurz erläutern.

So funktioniert der Handel bei uns

Der Handel bei BERGFÜRST fußt auf einem Handelsalgorithmus. Seine bzw. unsere primäre Aufgabe ist es, das maximale Handelsvolumen abzuwickeln. An nächster Stelle berücksichtigen wir die Risikobereitschaft als Ausdruck des Preisgebots und schließlich das Alter einer Order.

Kurs, zu dem die meisten Stücke ihren Besitzer wechseln können

Beim Ordermatching kommt dann ein Preis zustande, der zwischen Angebot und Nachfrage liegt und das größtmögliche Handelsvolumen realisiert – also ein Kurs, zudem möglichst viele Aktien gehandelt werden können.

Risikobereitschaft und Chronologie werden berücksichtigt

Unser Handelssystem findet automatisch die passende Gegenseite zu eingestellten Orders. Es werden immer zuerst die Kauf-Orders mit den höchsten und die Verkauf-Orders mit den niedrigsten Limits zusammen ausgeführt – und zwar in chronologischer Reihenfolge. Anders ausgedrückt: Älteste, niedrigste Verkaufs-Orders werden gegen die ältesten, höchsten, mit Geld unterlegten Kauf-Orders gepaart und ausgeführt.

Diese Herangehensweise entspricht auch der Logik, die die Deutsche Börse AG verwendet: Keine Order kann so eine andere, gleichwertige zeitlich überholen.

Wenn Orders nicht oder nur teilweise ausgeführt werden, liegt es also daran, dass

  • es aktuell keine passenden Kauf- bzw. Verkauforders gibt,
  • andere Orders zum gleichen Preis aufgrund der zeitlichen Priorisierung eher berücksichtigt werden,
  • die handelbaren Stückzahlen nicht ausreichten um alle Orders voll auszuführen.

Dennoch: Wenn Ihr Ziel ist, dass Ihre Order möglichst rasch ausgeführt wird, und Sie aus diesem Grund eine besonders hohe bzw. niedrige Order einstellen, gehen Sie das Risiko ein, tatsächlich zu diesem Kurs kaufen oder verkaufen zu müssen.

Das Video zeigt den Handel bei BERGFÜRST am Beispiel des Aktien-Handels. 
Der Prozess verläuft analog bei den Immobilien-Beteiligungen.

Erlauben Sie mir nun auch noch ein paar persönliche Anmerkungen zum Thema.

BERGFÜRST ist ein junges Unternehmen mit einem innovativen Geschäftsmodell. Wir freuen uns sehr, dass unsere Plattform Ihren Zuspruch findet und wir bald über 10.000 registrierte Investoren haben. Die Zahl wächst weiter und wird sicher mit weiteren Emissionen noch beschleunigt wachsen.

Derzeit können Sie bei uns – im Rahmen von Angebot und Nachfrage – Beteiligungen am Middendorf Haus und an URBANARA handeln. Das sind zwei Investment-Optionen – diese Anzahl werden wir dieses Jahr und in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, Ihnen ein „Investmentuniversum“ zu erschaffen in dem Sie zwischen möglichst vielen und unterschiedlichen Sachanlagen auswählen und umschichten können.

Mehr Vielfalt – schnellere Orderausführung

Eine größere Vielfalt an Immobilien und Unternehmen versetzt Sie noch besser in die Lage, Ihre Anlagestrategie ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse auszurichten. Das heißt: Sie werden Ihre Investments noch breiter streuen können, also zukaufen, erstmalig kaufen oder verkaufen können und so wird automatisch mehr Bewegung auf unserem Handelsplatz entstehen und Ihre eingestellten Orders werden schneller zur Ausführung kommen. Die weiter steigende Zahl von Investoren auf der Plattform wird diese Entwicklung ebenfalls unterstützen.

Stücke gegen Geld: Entschleunigung, die Vertrauen schafft

Bei BERGFÜRST haben „Zocker“ und Leerverkäufer keine Chance. Unser Handel ist fundamental einfach und funktioniert nach der Devise: Stücke gegen Geld. Zwar zieht auch diese Regelung eine gewisse Entschleunigung der Orderausführung nach sich, doch kommen wir damit auch unserer Verantwortung gegenüber unseren Emittenten nach. Deren Aktienkurse, gerade wenn es sich um junge Unternehmen in der Wachstumsphase dreht, darf nicht zum Spielball von Tradern werden, die kein nachhaltiges Interesse an unseren Emittenten haben.

Wir haben noch viel vor und wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen noch viele spannende Projekte zu realisieren. Die Räder bei uns werden sich schneller drehen, so wie Sie und wir es uns wünschen. Solidität und Vertrauenswürdigkeit haben bei uns dennoch Priorität – Fahrt werden wir weiter aufnehmen!

Herzliche Grüße

GS

Kommentar schreiben

Bitte anmelden, um einen Kommentar zu schreiben

1 Kommentare

1

Elke Tabatzky

  • Dieser Benutzer ist legitimiert.
  • Dieser Benutzer hat bereits gezeichnet.
  • Dieser Benutzer hat bereits investiert.

30.04.2015, 12:26

Sehr geehrtr Herr Dr. Sandler,

Ihr Erklärungen sind verständlich, aber Sie müssen auch uns als Anleger verstehen, dass gerade z.B. meiner wirklich sehr kleinen Verkaufsorder von 2014 über
125 Stück, trotz eines Kurslimits von Euro 8, 61/ aktueller Kurs z.Zt. 9,56 Euro immer noch nicht ausgeführt. wurde.
Da liegt schon die Vermutung nahe, dass Sie mehr Verkaufsorder in Ihrem Bestand haben, als Kauforder.
Verständlich ist es nicht, sie hatten eine Kapitalerhöhung und relativ gute Zahlen in Ihrer Bilanz, also
wo ist das Problem, ca. 1.200,--Euro an Ihren Investor zu überweisen?

Mit freundlichen Grüßen

Elke Tabatzky

Berlin, den 30.04.2015

Beitrag empfehlen 0

Jetzt registrieren

Registrieren Sie sich kostenlos und unverbindlich. Sie erhalten so Zugang zu aktuellen Informationen zu unseren Emittenten und Emissionen.

Jetzt registrieren

BERGFÜRST auf Facebook