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Kursbewegungen bei den Middendorf Haus-Beteiligungen: Was bedeuten sie für mich als Investor?

Andrea Kummermehr 30.01.2015, 17:11

Gerne greifen wir von Zeit zu Zeit Anfragen und Themen unserer Investoren auf und widmen ihnen einen öffentlichen Blog-Artikel, wenn wir den Eindruck haben, dass das Thema für viele unserer Anleger interessant ist. Dieses Mal beleuchten wir das Thema „Kursbewegungen bei den Middendorf Beteiligungen“ und wie diese einzuschätzen sind – auch und gerade in Abgrenzung zu Kursbewegungen bei Aktien-Investments.

Vorab zum Einstieg:

Die Konditionen der Middendorf-Beteiligungen auf BERGFÜRST

Im Rahmen der Middendorf Haus-Emission konnten Sie Genussscheine zum Stückpreis von 10 Euro erwerben. Diese sind nun bis zum Ende der Laufzeit exklusiv auf dem Sekundärmarkt von BERGFÜRST, im Rahmen von Angebot und Nachfrage, handelbar. Als Investor profitieren Sie zudem von einem jährlichen Festzins von 3,5 % (das sind bei 10 Euro 35 Cent pro Jahr) und on top von einer garantierten Gewinnbeteiligung bei einer möglichen Wertsteigerung über die Laufzeit. Diese erfolgt in Form einer einmaligen Bonuszinszahlung am Laufzeitende.


MDH

„Der Kurs der Middendorf-Beteiligungen steigt bzw. fällt: Was bedeuten diese Veränderungen? Und was heißt das für mich als Investor?"

Der Kurs der Immobilien-Beteiligung wird von zwei Faktoren beeinflusst:

  • Einschätzung des Ausfallrisikos
  • Erwartete Wertentwicklung des Objekts (im Hinblick auf die Gewinnbeteiligung am Ende der Laufzeit)

Steigt der Kurs über den Ausgabekurs dann kann es dafür zwei Gründe geben: Anleger halten das Ausfallrisiko für geringer als bei Ausgabe und sind deshalb mit einer geringeren als der Nominalverzinsung zufrieden. Denn mit steigendem Kurs sinkt die Verzinsung, wie in der Tabelle unten dargestellt.

Andererseits kann bei gleichbleibender Einschätzung des Ausfallrisikos („ceteris paribus“) die Erwartung für die Wertsteigerung am Ende der Laufzeit steigen. Damit kann die Gesamtverzinsung, trotz gestiegenem Stückpreis, immer noch auf Grund einer erhöhten Überschussbeteiligung („Bonuszins“) gleich bleiben.

Fällt der Kurs, steigt die jährliche Effektivverzinsung. Investoren, die zu diesen niedrigeren Kursen einsteigen, nehmen ein höheres Ausfallrisiko in Kauf und profitieren gleichzeitig von einer höheren Effektivverzinsung ihres Investments. Bei „ceteris paribus", also gleichbleibender Erwartung in Bezug auf das Ausfallrisiko kann eine geringere Erwartung in Bezug auf die Wertsteigerung am Ende der Laufzeit die Begründung dafür sein.

„Ändern schwankende Kurse etwas am jährlichen Festzins (Nominalzins) von 3,5 % pro Genussschein?"

Nein. Mögliche Kursschwankungen beeinflussen die Nominalverzinsung von 3,5 % nicht. Unser Emittent hat die Genussscheine in 10 Euro-Abschnitte gestückelt und mit einen Zinssatz von 3,5 % p.a. ausgestattet – egal zu welchem Preis die Genussscheine auf dem Sekundärmarkt gehandelt werden. D.h. jeder 10 EUR-Abschnitt bringt 0,35 EUR Zinsen pro Jahr. Wie oben dargestellt, kann sich jedoch durch Preise über bzw. unter dem Emissionspreis von 10 EUR die Effektivverzinsung verändern.

Hier ein paar Rechenbeispiele (ohne Erwartung auf eine Überschussbeteiligung aus Wertsteigerung der Immobilie am Ende der Laufzeit):

Preis pro Genussschein/Kurs
    Nominalzins p.a.
            Effektivzins p.a.
10 Euro 
          3,5 %
                 3,5 %
5 Euro
          3,5 %
                    7 %
9,50 Euro
          3,5 %
               3,68 %
20 Euro
          3,5 %                1,75 %

„Ist bei den Immobilien-Beteiligungen mit den gleichen Kursschwankungen wie bei Aktien-Investments zu rechnen?"

Der Kurs einer Aktie kann schon aus der Struktur des Assets heraus volatiler als der Kurs einer Immobilien-Beteiligung sein – schließlich steht hinter der Aktie ein dynamisch arbeitendes Unternehmen. Sein Management muss zu jeder Zeit auf externe und interne Entwicklungen reagieren und produziert auf diese Weise viele News und Kommunikationsanlässe. Darauf fußend wägen die Investoren das unternehmerische Risiko kontinuierlich neu ab, kaufen oder verkaufen ihre Aktien entsprechend und verändern so den Kurs. Bestandsimmobilien-Investments sind im Vergleich dazu eine, in der Regel, weniger dynamisch ausgestaltete Asset-Klasse. Denn die Kommunikationsanlässe, die den Kurs direkt beeinflussen können, sind im Vergleich zur Aktie für gewöhnlich rarer gesät. Die wichtigsten Themen sind überschaubarer und drehen sich meist um Veränderungen beim Vermietungsstand, beim Mietpreisniveau, bei den Instandhaltungskosten, beim Zinsniveau der Fremdfinanzierung oder bei der Bewertung der Lage der Immobilie.

Eine Besonderheit beim Middendorf Haus ist die Beteiligung der Investoren an der Wertsteigerung über die Laufzeit. Steigt der Wert des Objekts, erhalten die Genussscheininhaber am Laufzeitende einen garantierten Bonuszins, in Höhe der Wertsteigerung des Objekts über die Laufzeit. Fällt der Wert des Objekts über die Laufzeit wird nur der Festzins und kein Bonuszins gezahlt. Wie die Investoren die Wertentwicklung des Middendorf Hauses einschätzen, kann also den Kurs des Genussscheins beeinflussen. Damit unsere Investoren gut informiert sind, wird der Emittent neben dem Jahresabschluss für die Objektgesellschaft auch jährlich ein aktualisiertes Wertgutachten veröffentlichen, so dass sie kontinuierlich über die Entwicklung des Investments im Bilde sind und den aktuellen Marktwert kennen. Dennoch: Im Vergleich zur Aktie sollte der Kurs der Middendorf Haus-Beteiligungen eine deutlich geringere Volatilität aufweisen.

„Wie kann ich als Investor die Wertentwicklung des Middendorf Hauses einschätzen?"

Bei BERGFÜRST profitieren Sie von unserem umfangreichen Informationsangebot zu all unseren Investment-Angeboten. Den Wertpapierprospekt, der der Platzierung des Middenddorf Haus zu Grunde lag, erhalten Sie bei der BaFin auf dieser Seite.

Jährlich wird der Jahresabschluss der Objektgesellschaft veröffentlicht und das Wertgutachten aktualisiert. Im Rahmen einer Investorenveranstaltung wird die Geschäftsleitung der Objektgesellschaft die wirtschaftliche Entwicklung erläutern und Fragen der Investoren beantworten.

„Beeinflussen schwankende Kurse die Höhe der Emissionssumme, die am Laufzeitende zurückgezahlt werden muss?"

Nein. Unsere Investoren haben insgesamt 1.100.000 Euro in das Middendorf Haus eingezahlt und unser Emittent zahlt genau diese Summe (plus jährlichen Festzins und plus Beteiligung an einer etwaigen Wertsteigerung) an die Investoren zurück, die zum Laufzeitende Genussscheininhaber sind. Pro Genussschein sind das 10 Euro, unabhängig davon, wie viel der aktuelle Inhaber für seinen Genussschein auf dem Sekundärmarkt bezahlt hat.

Hier geht’s zu unserem Sekundärmarkt, auf dem sich Aktien von URBANARA und Beteiligungen am Middendorf Haus im Handel befinden.

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https://de.bergfuerst.com/meine-uebersicht
auf und klicken Sie den Button „Jetzt Freunde werben“.

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Melden Sie sich einfach bei uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!
Einfach Mail an: service@bergfuerst.com
per Telefon:  030 - 60984658

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