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Ich bin ein BERGFÜRST: Lernen Sie die Menschen hinter unserer neuen Kampagne kennen

Andrea Kummermehr 26.06.2014, 15:21

Simon Schäfer

Wer sind Sie und was ist Ihre Berufung?

Mein Name ist Simon Phillipp und ich bin Mitgründer von MEISTERSCHUH, Engeldamm 64 in 10179 Berlin.

Gemeinsam mit meinem Kompagnon, dem Orthopädie-Schuhmachermeister Mike Kosel, fertigen wir orthopädische Maßschuhe an. Was uns dabei von anderen Anbietern unterscheidet, ist, dass die Schuhe von MEISTERSCHUH nicht nur den orthopädischen Anforderungen der Füße unserer Kunden entsprechen, sondern zusätzlich auch dem Kundenanspruch an ein exklusives Design. Das ist die Herausforderung!

Im Grunde genommen benötigt jeder Mensch orthopädisches Schuhwerk – schließlich ist jeder Fuß individuell verschieden und zudem hat kaum jemand Füße, die gesund wachsen durften und nicht in falsches Schuhwerk gezwängt wurden. Hohe Absätze, zu kleine bzw. zu enge Schuhe, schlechtes Fußbett – kaum jemand behandelt seine Füße richtig. Und dann kommen eben wir ins Spiel.

Mein Team und ich haben für alle medizinischen Herausforderungen eine Lösung, die zusätzlich auch noch wunderschön anzuschauen ist.

In unserem Vorgespräch zur Kampagne haben Sie uns von Ihrem spannenden Werdegang erzählt. Eigentlich wollten Sie ja etwas ganz anderes machen ...

Ja, genau. Ich studierte Geographie und Alte Geschichte und ging damals im Rahmen eines Erasmus-Programms zum Studium nach Rom. Dort wollte ich mir eines Tages Schuhe anfertigen lassen und betrat zufällig die Werkstatt eines italienischen Meisters. Die handwerkliche Kunst dieses Mannes hat mich derart fasziniert, dass ich beschloss, bei ihm zu arbeiten. Ich muss dazu sagen, dass ich schon immer handwerklich geschickt war und mich gerade für die Naturmaterialien Holz und Leder begeistern konnte. Letztendlich bin ich dann bei diesem Künstler, der übrigens den Originalschuh aus dem Film „Der Teufel trägt Prada“ kreiert hatte, für vier Jahre in die Lehre gegangen und habe jeden Tag so viel mit meinen Sinnen und Händen bei ihm gelernt, wie ich konnte.

Zurück in Deutschland lernte ich dann per Zufall Mike Kosel im Ledergroßhandel kennen. Er sprach mich auf meine ungewöhnlichen, selbst gefertigten Schuhe an, die ich an diesem Tag trug, und daraus entstand die Manufaktur MEISTERSCHUH.

BERGFÜRST und Simon Phillipp – warum passt das gut zusammen?

Für mich sind die Begriffe Authentizität und Nachhaltigkeit sehr wichtig – und zwar beruflich und privat gleichermaßen. In unserer offenen MEISTERSCHUH Werkstatt kann jeder die zeitlosen, faszinierenden Handwerkstechniken live erleben. Oftmals finden sich dort viele Antworten auf „Modethemen“ von heute, wie Transparenz, Nachhaltigkeit oder ökologisch ausgewogenes Handeln etc.

Früher mussten die Menschen aus ökonomischen Gründen ressourcenschonend arbeiten, dem Material wurde eine ganz andere Achtung entgegen gebracht und folglich war auch die daraus resultierende Wertschöpfung eine sehr viel höhere, die heute leider nur noch schwer wiederzufinden ist.

Nehmen wir z.B. das Anfertigen eines Maßschuhes bei MEISTERSCHUH. Jeder der über 200 Handgriffe macht bei uns für sich Sinn, sie bauen aufeinander auf und generieren alle zusammen einen Prozess, der in sich stimmig ist und somit für jeden nachvollziehbar wird.

Deswegen gefällt mir das Modell von BERGFÜRST. Wenn ich zu meiner Bank gehe, laufe ich Gefahr, eine „Black-Box“ angeboten zu bekommen. Der Berater möchte mir ein Produkt mit einem klingenden Namen verkaufen, dessen innere Systematik jedoch weitgehend unklar und undurchsichtig bleibt.

Bei BERGFÜRST ist es genau umgekehrt: Systematiken, Strukturen und Daten zu einem Investment werden offen gelegt, damit ich als Investor den Wert eines Unternehmens oder einer Immobilie selbst einschätzen kann.

Simon Schäfer

BERGFÜRST macht die Vermögensanlage transparent und verstehbar und versetzt so Privatanleger in die Lage, auch selbst die Entscheidungen zu treffen.

Ich stehe zu einem selbstbestimmten Leben und denke, dass man sein Schicksal in die Hand nehmen muss. Von daher passen BERGFÜRST und ich sehr gut zusammen!

Wie sieht Ihr Investitionsverhalten aus? Wie legen Sie Ihr Geld an?

Ich würde mich hier eher bodenständig, traditionell bis konservativ einordnen. Ich bin eher der Sachwerte-Typ: Mich faszinieren insbesondere Ethnographika, Moderne Kunst & Oldtimer.

Was interessiert Sie mehr auf unserer Plattform: Investments in junge Unternehmen oder in Immobilien?

Ich bin schon sehr gespannt auf das Immobilien-Angebot! Das passt aktuell einfach besser zu meinem Risikoprofil. Aber ich werde mir auf jeden Fall auch die künftigen Webcasts der Unternehmen anschauen. Wenn es zu meiner Lebenssituation passt und mich ein Gründer-Team vom Hocker reißt, steige ich vielleicht auch einmal bei einem Unternehmen finanziell ein.

Haben Sie vielen Dank für dieses überaus interessante Gespräch!

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