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Von einem Grabmal, einem Dinner und Bulle und Bär

D. Bemmann und G. Sandler 03.12.2013, 16:38


closing-dinner


Eine Emission bedeutet sehr viel Arbeit, kostet sehr viel Zeit und birgt stressige Situationen. Und dann gibt es die tollen Momente: Wenn die ersten Erfolge sichtbar werden. Wenn die erste positiven Rückmeldungen kommen. Wenn es schließlich immer klarer wird, dass die Emission erfolgreich sein wird.

Und weil man diese intensive Zeit zu schnell vergisst, weil man schon wieder am nächsten Projekt dran ist – gibt es in der Finanzwelt bestimmte Rituale, um das Erreichte zu würdigen, um es greifbar zu machen.

Dazu gehört das Überreichen eines Tombstone (Grabmal) an die wichtigsten Beteiligten der Emission. Meist bestehen diese „Trophäen“ aus einer Karte, auf der vermerkt ist, wie hoch das Emissionsvolumen war, auf welchem Börsenplatz die Aktien platziert wurden, wo sie gehandelt werden können und von wem die Emittenten beraten wurden.

Diese Karte wird dann zwischen zwei Plexiglas-Blöcken gelegt und verschraubt – so dass sie gegen Fettfinger, Eselsohren und sonstige Umwelteinflüsse immun ist und möglichst lange gelesen und auch schmuck aufgestellt werden kann.

Damit die Tombstones nicht schnöde beim 101. Meeting in Büroatmosphäre überreicht werden, wurde das Closing-Dinner erfunden.

Unser Closing-Dinner war übrigens gestern, fand bei „ Locanda Pane“ statt und wir können sagen: Es war sehr, sehr lecker und zum Glück sehr informell und unterhaltsam – wie unser Beweisphoto zeigt!

PS: Zum Ritual gehört übrigens auch noch, dass der Emittent Bulle und Bär geschenkt bekommt.

Psst! Das Überreichen der Tierfiguren – als Symbole für das Auf und Ab an der Börse – haben wir bei der ausgelassenen Stimmung glatt vergessen.

Sorry URBANARA! Die Tierchen reichen wir aber nach...

tombstone

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