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Interview mit Guido Sandler zur Beteiligung der Berliner Volksbank an BERGFÜRST

Michael Beck 22.09.2013, 10:27

Guido Sandler, CEO und Vorstand der BERGFÜRST AG

Gerade haben Sie bekannt gegeben, dass sich die Berliner Volksbank an der BERGFÜRST AG beteiligt hat. Das ist eine Überraschung! Was bedeutet Ihnen diese Beteiligung – mal abgesehen von der finanziellen Unterstützung?

Die Berliner Volksbank ist eine der größten Genossenschafts­banken in Deutschland und genießt ein dem entsprechendes Renommee. Das ist für uns schon eine enorme Bestätigung, dass eine so angesehene Institution an unsere Seite tritt. Schließlich stehen wir und das Crowdinvesting noch ganz am Anfang einer großen Entwicklung. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Berliner Volksbank diesen wegweisenden Schritt so früh geht.

Warum gerade die Berliner Volksbank?

Genossenschaftsbanken entstanden in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Idee, mehr Selbstverantwortung und auch Selbsthilfe, also Eigeninitiative zu befördern. Ganz konkret gewähren Volksbanken in erster Linie der breiten Bevölkerung Kredite, und unterstützten diese bei der Vermögensbildung. Da gibt es eine Menge Parallelen zu uns.

Wo konkret sehen Sie die Parallelen zwischen Berliner Volksbank und BERGFÜRST?

Im Wesentlichen verfolgt BERGFÜRST mit dem transparenten und selbstbestimmten Modell des Crowdinvestings vergleichbare Ansätze. Wir bieten jedem Privatanleger die Möglichkeit, sich ab EUR 250 mit Aktien an jungen Wachstumsunternehmen zu beteiligen. Zur Platzierung bieten wir umfassende Informationen zu den Unternehmen an, damit Privatanleger selbstbestimmt eine Anlageentscheidung treffen können. Anschließend bieten wir den Privatanlegern auf unserem elektronischen Handelsplatz die Möglichkeit, ihre Aktien zu handeln. Fortlaufende und regelmäßige Berichterstattung der Unternehmen schafft die Voraussetzung, seine Anlageentscheidungen überprüfen zu können. Die Werte Selbstverantwortung und Eigeninitiative, die leitmotivisch die Volksbanken zu einer der drei tragenden Säulen des deutschen Bankgewerbes gemacht haben, sind auch unsere Werte. BERGFÜRST übersetzt diese Werte in das digitale Zeitalter und nutzt die Möglichkeiten, die das Internet bietet, zum maximalen Nutzen für Privatanleger und Emittenten.

Was verbindet den Genossenschaftsgedanken mit Crowdinvesting?

Der Grundgedanke! Ich kann als Kunde einer Volksbank Mitglied der Bank werden und auch Anteile an der Genossenschaft erwerben. Also beteilige ich mich aus Überzeugung, weil ich die Produkte und Dienstleistungen der Bank gut finde. Die Anteilseigner haben demokratische Mitspracherechte: Jede Mitgliedsstimme zählt gleich. Die Anteilseigner können beispielsweise darüber bestimmen, wie der Reingewinn der Bank verwendet werden soll. Nichts anders machen wir beim Crowdinvesting! Nehmen Sie das Beispiel URBANARA Home AG, unserer aktuellen Emission. Kunden und Privatanleger sind überzeugt von den Produkten und dem Geschäftskonzept. Deshalb beteiligen sie sich und unterstützen URBANARA bei der weiteren Unternehmensentwicklung. Als Aktionäre haben sie das volle Stimmrecht. Die Privatanleger sind auch bei uns mündige Mitgesellschafter auf Augenhöhe.

Die Berliner Volksbank und BERGFÜRST: Eine logische Verbindung?

Ja! Je intensiver wir mit einander diskutiert haben, desto logischer schien der Volksbank und uns die Verbindung. Wir teilen die gleichen Werte. Das macht ungeheuer Spaß und hat großes Potential. Und wir sind angetreten, dieses Potenzial jetzt gemeinsam auszuschöpfen!

Vielen Dank für das Gespräch.

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