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Und es gibt ihn doch ...

Djama Sümenich 23.04.2013, 11:35

Mein Name ist Djama Sümenich und ich bin Backend-Developer bei BERGFÜRST.

Unser Backend ist ein hochkomplexes Aufgabengebiet, da wir unseren Nutzern und Mitarbeitern eine Vielzahl von Funktionen und Interaktionsmöglichkeiten bieten. Von einfach strukturierten Anwendungen, wie unserem Unternehmens-Blog mit Kommentarfunktion, bis hin zum eigentlichen Herzstück: der Handelsplattform.

Kurz: Im Backend liegt unsere gesamte Geschäftslogik. Aus der Sicht eines Entwicklers ist das alles sehr spannend. Ich persönlich sehe die Problemstellungen spielerisch – als Rätsel oder Knobelei, die es zu lösen gilt.

Djama Sümenich

Bei der Code-Entwicklung gibt es zwei Lager: Die einen glauben daran, dass es viele Wege zum Ziel gibt. Ich gehöre zur anderen Fraktion: Mein Motto: „Und es gibt ihn doch, den perfekten Code!“ Das fängt schon beim Benennen der Module und Funktionen an. Selbst ein neuer Entwickler muss in der Lage sein, sich in kürzester Zeit zurechtzufinden. Das Wichtigste ist das Schaffen von Richtlinien. Konventionen, an die sich jeder im Team halten muss. An dieser Stelle bin ich Pedant. Disziplin ist entscheidend! Gerade bei größeren Software-Projekten.

Meine frühere Tätigkeit bei den VZ-Netzwerken war dafür eine exzellente Schule. Bei bis zu 60 Entwicklern, die gleichzeitig an einer Code-Basis arbeiten, ist Eigensinnigkeit tabu. Vor meiner Zeit bei VZ war ich viele Jahre als Freelancer für Agenturen beschäftigt.

Da ging es oft darum, schnelle Lösungen zu finden. Das Programmieren von so genanntem „Wegwerf-Code“ bei der Prototyp-Entwicklung gehörte auch dazu. Für bestimmte Projekte machte das auch Sinn. Aber ich bin sehr glücklich darüber, dass bei BERGFÜRST wieder „echtes und nachhaltiges Engineering“ gefragt ist, und mir ein exzellentes Team, der zeitliche Rahmen und auch die „State Of The Art“-Ausstattung beim Ringen um optimale Lösungen zur Verfügung stehen.

A Propos Team. Um mal ein Klischee zu bedienen: Ich gehe eigentlich immer davon aus, dass jeder Entwickler, wie ich, Star Wars-Fan sei. Aber nicht so bei BERGFÜRST. Während eines internen Probelaufs unserer Handelsplattform, führte ich eine Verkaufsorder aus mit der, vom System zufällig vergebenen, Kennnummer „66“. Ich dachte natürlich sofort an Episode 3 und musste schmunzeln. Auf meine düstere Ankündigung „Ich führe jetzt Order 66 aus“ reagierten meine Kollegen aber nur mit desinteressiertem Schulterzucken. Na ja. Sie sind wohl Trekkies.

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